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Die Jugend forscht AG bietet die Möglichkeit für interessierte und engagierte Schüler, ein naturwissenschaftliches Projekt zu beginnen, voranzutreiben und erfolgreich abzuschließen. Einen Höhepunkt stellt dabei die Teilnahme an Schülerwettbewerben, wie „Jugend forscht“, dem „B. Braun Schülerwettbewerb“ oder dem „Bundesumweltwettbewerb“ dar. Neben der Anerkennung und den (Geld)Preisen bei den Wettbewerben, steht aber die persönliche Entwicklung im Vordergrund (Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, Eigenverantwortung). Schüler erhalten dabei Unterstützung vom Betreuungslehrer. Anstehende Aufgaben oder Probleme werden „auf Augenhöhe“ diskutiert. Diese Form des Arbeitens hat mit „normalem“ Unterricht nicht mehr viel zu tun. Vielmehr werden unbekannte Themen in projektorientierter Arbeit gemeinsam vorangetrieben. Von der ersten groben Idee bis zum fertig ausgearbeiteten Projekt, das ist „Forschung an der Schule“ – der Weg ist das Ziel. Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, trifft sich einfach mit Herrn Croll zu einem Vorgespräch.

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Auch in diesem Jahr konnten wieder Forschertage an der Edertalschule durchgeführt werden. Von Montag bis Mittwoch hatten die Schüler der Jugend forscht AG die Möglichkeit, an ihren Projekten zu arbeiten und losgelöst vom Schulalltag intensiv zu experimentieren. Dies ist vor allem deshalb wichtig, weil viele aufwändige Experimente mehrere Stunden dauern und eben nicht in zwei Freistunden zwischen dem Unterricht „eingeschoben“ werden können.

So sind es auch die Arbeiten, die den Zeitplan vorgeben: Pausen gibt es, wenn das Experiment es zulässt. Wenn der Forschertag offiziell zu Ende, der Versuch aber noch nicht abgeschlossen ist, dann wird weiter pipettiert und gemessen. Die hoch engagierten Schülerinnen und Schüler haben dabei stets ihre Ergebnisse im Blick, der Pausengong stört da höchstens die Konzentration.

Aktuell arbeiten Johanna, Elias und Jan-Luca (alle Q2) an dem Nachweis, wie viele Aluminium-Ionen sich aus Alufolie lösen, wenn z.B. Salate damit abgedeckt werden. Aluminium-Ionen stehen im Verdacht an der Entstehung von manchen Krebs-Erkrankungen und von Parkinson beteiligt zu sein. Die drei Jungforscher arbeiten bereits seit über einem Jahr an ihrem Projekt und so viel sei bereits verraten: Man sollte seinen Salat lieber nicht mit Alufolie abdecken.

Laura und Dina (beide Q2) entwickeln ein alternatives Verfahren, um die Konzentration an Glyphosat in Gewässern zu bestimmen. Die Verwendung des Unkrautvernichters Glyphosat wird momentan politisch stark diskutiert, da auch Glyphosat im Verdacht steht, Krebs erregend zu sein. Die beiden hatten mit ihren Untersuchungen aber bereits begonnen, bevor Glyphosat solche Schlagzeilen machte.

Die Ergebnisse beider Gruppen waren zuerst sehr deprimierend. Immer wieder erhielten die Jungforscher unerwartete Messwerte, variierten ihre Versuchsaufbauten, verfeinerten und überprüften erneut. Nach 1 ½ Tagen Frust gelang am Dienstagnachmittag erst der einen, dann der anderen Gruppe der Durchbruch. Die Jubelschreie waren wahrscheinlich noch im Oberstufengebäude zu hören.

Diese Art des Arbeitens ist es, die die Jugend forscht Projekte so besonders macht. Man weiß nie wohin die Reise geht, man muss mit Fehlschlägen fertig werden und manchmal kann man den Erfolg feiern. Oder um es mit den Worten einer Teilnehmerin zu sagen: „Jugend forscht ist toll!“

 


 

Edertalschule mit Jugend forscht Schulpreis 2016 ausgezeichnet

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Beim Regionalentscheid „Hessen Nord“ von Jugend forscht im Februar ging der Schulpreis an die Edertalschule, nun gab es die offizielle Preisverleihung in Bremen. Dort wurde den etwa 150 Gästen aus 85 Regionen, die aus ganz Deutschland, aber auch aus Genua (Italien) und Bilbao (Spanien) für die Preisverleihung angereist waren, am 18. und 19. Juni 2016 ein attraktives Programm geboten. In feierlicher Atmosphäre wurde schließlich der Preis verliehen – ein Schild zur Außendarstellung an der Schule, außerdem 1000 Euro für weitere Jugend forscht Projekte.


 

Toller Erfolg für ausdauernde Forscherinnen

3. Platz beim Landeswettbewerb Jugend forscht

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Marie Dippel, Isabell Drath und Laura Krupke haben mit ihrem Projekt „Frauen handeln kooperativer“ am Mittwoch beim Jugend forscht Landesentscheid einen sehr guten 3. Platz erreicht. Dieser Erfolg ist umso höher zu bewerten, da in Darmstadt nur die Gewinnerteams aus den hessischen Regionen antraten – alle Projekte hatten daher eine sehr hohe Qualität. Aber die drei Edertalschülerinnen konnten die vierköpfige Jury aus Fachwissenschaftlern am Dienstag in einem langen Gespräch ebenfalls von der Qualität ihrer Arbeit überzeugen. So war die Jury von der „fundierten Untersuchung und Auswertung“ mit über 600 Probanden und der „guten Umsetzung der Methode“ und der „tollen Koordination“ ebenso angetan, wie von dem „sehr schönen Vortrag“ der Schülerinnen und dem Neuigkeitswert der Arbeit: Kooperationsfähigkeit wurde bei Kindern und Jugendlichen bisher noch nicht besonders intensiv untersucht.