Die BIG BAND der Edertalschule Frankenberg

Im Jahr 2009 feierte die Edertalschule das 40jährige Bestehen ihrer Big Band. Seit 1969 ist die Big Band nun ein fester Bestandteil des vielfältigen musikalischen Lebens der Edertalschule. War sie früher in den tradtionellen Schulkonzerten "zuständig für den Pop- und Swingbereich" , so hat sie sich heute zum Geheimtipp entwickelt. Unter ihren drei Leitern Wilfried Jerrentrup, Markus Wagener und Torsten Herguth hat sie ein äußerst breites Repertoire erarbeitet, welches sie im Jubiläumskonzert am 07. November 2009 erstmals vollständig der Öffentlichkeit präsentierte.

Die rund 500 Zuhörer konnten in einem gut dreistündigen Konzert ein musikalisches Feuerwerk an Farben, Rhythmen, Blues, Jazz, Swing, Latin, Popmusik und Showeffekten erleben. Durch Boxhandschuhe bei "Rocky 3", bunte Baströcke der Saxofondamen bei "Copacabana", schräg behütete Trompeter bei "You Can Leave Your Hat On" und einer eigenes eingeprobten Choreografie der Tanz AG von Imke Graue wurde die klassische schwarze Kleidung der Musiker immer wieder abwechslungsreich aufgelockert.
Die Big Band zeigte auch eindrucksvoll, wie aus bescheidenen Anfängen in 40 Jahren ein breites musikpädagogisches Spektrum mit großer stilistischer Vielfalt und Qualität entwickelt worden ist. Dem zollte Schulleiter Winfried Deichsel in seiner Eingangsrede seinen Dank und Anerkennung und lobte den Verdienst der jungen Musiker und Kollegen, die sich traditionell immer montags um 7 Uhr zu den Proben treffen.
Unter der musikalischen Leitung von Torsten Herguth gratulierten das Orchester der Edertalschule, Doc Hassels Jazz Combo, die Sänger Matthze Maurer, Emanuel Kunick und Jana Schäfer als Solisten sowie die Tanz AG der Edertalschule. Durch tosenden Applaus zeigte das Publikum die Wertschätzung der Big Band und feierte am Ende das "Geburtstagskind" sowie die Akteure des Abends mit Ovationen und lang anhaltenden Applaus.

 

Mitglieder

Die Band ist mit derzeit 25 Spielern ein großer Klangkörper in klassischer Besetzung.

Repertoire:

Von Klassikern der Big-Band-Literatur wie "Route 66" über Swingnummern wie "Valerie" und Jazz bis hin zu Hits wie "Proud Mary" oder "Eye of the Tiger"- für jeden ist etwas Passendes dabei.

 

Probenarbeit:

Die wöchentliche Übungsstunde findet dienstags in der 7. Stunde  (13.10-13.45 Uhr) statt.

Interessenten melden sich beim Bandleader Herrn OStR Torsten Herguth.

   

Konzert der Big Band der Frankenberger Edertalschule mit breit gefächertem Programm

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Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, Sie sitzen irgendwo in den Südstaaten Amerikas in einer Jazz-Kneipe. Sie hören Swing, Soul und Jazz und werden Teil der stark emotionalen afroamerikanischen Musik der 30er und 40er Jahre. Für dieses „feeling“ musste man am Samstag nur zum Big Band Konzert der Edertalschule in die Kulturhalle kommen.

Der Swing ist eine Stilrichtung des Jazz und ist eng verbunden mit der Entstehung der Big Band als solcher in den 20er Jahren in den USA. Der Soul kam in den 40er Jahren auf, als Big Bands eine besonders emotionale Vortragsweise von Blues und Gospel entwickelten. Die Songs sind äußerst kontrastreich und dramatisch aufgebaut und waren anfangs vor allen in den afroamerikaischen Bevölkerungsschichten amerikanischer Großstädte populär.

So war der erste Teil des Programms dem Swing gewidmet. Mit Markus Krämer und Anika Neuschäfer hatte sich die Big Band zwei Sänger eingeladen, die ihre Swingnummern authentisch und gefühlvoll interpretierten und dabei in warmes rotes Licht gehüllt wurden. Die Streicher des Jugendsinfonieorchesters breiteten einen ebensolchen Klangteppich aus und erwiesen sich als absolute Bereicherung. Markus „Stacho“ Krämer wärmte sich mit „Mister Bojangles“ erst auf, denn ihm wie auf den Leib geschneidert war „Feeling good“, was er als Zugabe später nochmal so hingebungsvoll sang und sich dann wirklich gut fühlte. Auch Anika Neuschäfer wirkte mit Amy Winehouses „Valerie“ erst noch etwas nervös und lebte dann aber im Konzert-Motto „Let your soul swing“ unter anderem mit Dusty Springfields „Son of a preacherman“ auf.  


 

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