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Die Jugend forscht AG bietet die Möglichkeit für interessierte und engagierte Schüler, ein naturwissenschaftliches Projekt zu beginnen, voranzutreiben und erfolgreich abzuschließen. Einen Höhepunkt stellt dabei die Teilnahme an Schülerwettbewerben, wie „Jugend forscht“, dem „B. Braun Schülerwettbewerb“ oder dem „Bundesumweltwettbewerb“ dar. Neben der Anerkennung und den (Geld)Preisen bei den Wettbewerben, steht aber die persönliche Entwicklung im Vordergrund (Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, Eigenverantwortung). Schüler erhalten dabei Unterstützung vom Betreuungslehrer. Anstehende Aufgaben oder Probleme werden „auf Augenhöhe“ diskutiert. Diese Form des Arbeitens hat mit „normalem“ Unterricht nicht mehr viel zu tun. Vielmehr werden unbekannte Themen in projektorientierter Arbeit gemeinsam vorangetrieben. Von der ersten groben Idee bis zum fertig ausgearbeiteten Projekt, das ist „Forschung an der Schule“ – der Weg ist das Ziel. Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, trifft sich einfach mit Herrn Croll zu einem Vorgespräch.

1. und 2. Platz beim B. Braun Schülerwettbewerb

Ein unglaubliches Ergebnis erzielten die beiden Projektgruppen der Jugend-forscht-AG beim diesjährigen B. Braun Schülerwettbewerb: Sie belegten die ersten beiden Plätze von insgesamt 21 angemeldeten und 14 teilnehmenden Teams. Der erste Preis ging an Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm, die fast zwei Jahre an ihrem Projekt „Der frühe Vogel kann mich mal – Faktoren für eine gute Konzentrationsfähigkeit“ arbeiteten und das Preisgeld von 3000,- Euro sowie eine zweitägige Exkursion an die Aesculap Akademie in Tuttlingen mehr als verdient haben. Der zweite Preis ging an Lucas Bemfert, Fabian Schmitz und Yannik Moryson mit ihrer Arbeit „Lernprozesse beeinflussen“. Sie erhalten 2250,- Euro Preisgeld und eine Tagesexkursion zum X-Lab Göttingen. Die Preisgelder gehen zu zwei Dritteln an die Schüler und zu einem Drittel an den betreuenden Fachbereich. Es sollen komplexere technische Analysegeräte angeschafft werden, die dann vor allem im Rahmen der Jugend-forscht-AG genutzt werden können, um auch in Zukunft weitere Erfolge zu erzielen.


 

Zwei Teams der Edertalschule unter den Top 3

Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm sowie Lucas Bemfert, Fabian Schmitz und Yannik Moryson waren beim naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb von B. Braun Melsungen sehr erfolgreich. Beide Gruppen der „Jugend forscht AG“ unter Leitung von Herrn Croll reichten im Februar ihre schriftliche Ausarbeitung ein und überzeugten damit die Jury, sodass die Edertalschule zwei der insgesamt fünf besten Teams stellen konnte. Diese wurden  von der Jury zur Präsentation mit anschließender Fragerunde am Dienstag den 26.03.12 nach Melsungen in die B. Braun Firmenzentrale eingeladen. Im Konferenzzimmer der Vorstandsetage zeigten sich die Mitglieder der beiden Teams beim Präsentieren beeindruckend selbstbewusst und konnten auch die anschließenden Fragen der siebenköpfigen Jury souverän beantworten. Dies veranlasste die Jury dazu, beide Teams in die Top 3 zu platzieren und damit zur Preisverleihung am 21. April erneut nach Melsungen einzuladen.


 

Nachwuchswissenschaftler der Edertalschule präsentieren aufwendige Experimente in der Kulturhalle

Anlässlich des vierten „Tags der Naturwissenschaften“ haben Nachwuchswissenschaftler der Edertalschule interessante Ergebnisse aufgezeigt und durch naturwissenschaftliche Experimente Eindruck hinterlassen. Unter der Organisation von Bernhard Starck, Björn Croll und der tatkräftigen Hilfe weiterer Lehrer bauten die Schüler verschiedene Stände auf, an denen physikalische und chemische Versuche demonstriert wurden. Dabei beteiligten sich sechs Wahlunterrichtskurse der achten und neunten Klasse sowie Kurse der Oberstufe. Zu sehen waren unter anderem Versuche zum menschlichen Auge: Mit einer Umkehr- und Rauschbrille demonstrierten die Schüler die verschiedenen Funktionsweisen des Auges und simulierten die Sicht einer alkoholisierten Person. Weitere Experimente zeigten, wie die Schüler aus Glühwein Farbstoffe herausfilterten, dass Chemie eine bunte Angelegenheit sein kann und Physikexperimente alles andere als langweilig sind. Im Rahmen des „YEA“-Projekts stellte eine weitere Schülergruppe die Funktionsweisen eines Schrittmotors dar, wie er auch als Scheibenwischermotor im Auto verwendet wird.