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Artenspektrum

Die Zahl der Tierarten in den Aquarien und Terrarien der ETS ist mittlerweile auf ca. 30 angestiegen! Folgende Gruppen von Wirbellosen und Wirbeltieren sind vertreten: Krebse, Weichtiere, Insekten, Spinnentiere, Tausendfüßler, Amphibien, Fische. Viele weitere einheimische „Wildtiere“ sind außerdem im Insektenhotel und im Schulteich anzutreffen.

Vivarium-AG

Die achtköpfige Vivarium-AG trifft sich jeden Donnerstag für zwei Stunden. Es geht dann in erster Linie um Reinigung und Instandhaltung der Terrarien und Aquarien. (Auch Kleinvieh macht viel Mist!) Dabei kommt es auch zum Austausch von Beobachtungen und eigenen Erfahrungen. Es wird gefachsimpelt und Ideen für den weiteren Ausbau der Anlage werden geboren. Auch an den übrigen Tagen erfolgt die Versorgung der Tiere, soweit das geht, mit Schülerbeteiligung.

Zuchterfolge

Aktuell kann Nachwuchs bei folgenden Arten beobachtet werden: Apfelschnecken (rechtes Becken Flur), Antennenwelse (B4), Fauchschaben (B0), Riesendornschrecke (B0), Achatschnecken (B0).

Neubürger

Neu eingetroffen nach den Herbstferien: Zwei mexikanische Axolotl (Der seltsame Name kommt aus der Sprache der Azteken und bedeutet „Wassermonster“).


Weitere Bilder finden sich in der Fotogalerie.

Andreas Heß


 

Kraushaar-Vogelspinne

Die Kraushaar-Vogelspinne ist eine Unterart der allseits bekannten Vogelspinnen. Sie tötet ihre Beute mit einem nicht sehr starken Gift, weswegen sie auch kleine Insekten bevorzugt ein Biss ist sehr selten bei Menschen und hat wahrscheinlich keine Wirkung.
 


 
Gottesanbeterin


Die große indische Gottesanbeterin wird bis 10 cm groß, sie fängt mit Hilfe ihrer Fangbeine Insekten und andere  Kleintiere. Sie bewohnt den tropischen Regenwald Südostasiens.

 

 


Riesenschnurfüßer

Der Riesenschnurfüßer ist mit einer Länge von 30cm der längste Tausendfüßer der Welt. Durch ein Sekret schützt er sich vor Pilzbefall und vor Feinden.

 


 
Wandelndes Blatt

Wandelnde Blätter werden zwischen 24 und 120 mm groß.
Sie heißen so, weil sie genauso aussehen wie Blätter.
Wenn sie reglos an einem Ast hängen, ist es sehr schwer sie zu finden.
Sie leben in tropischen Gebieten und ernähren sich von Blättern, tropischen Pflanzen und kleinen Insekten.


Riesenmantis

Die Riesenmantis wird über 10 cm lang. Sie ernährt sich von Fliegen, Grillen, Heuschrecken und anderen Insekten.

 


 


Glatter-Krallen-Frosch

Diese Froschart lebt in Afrika, südlich der Sahara.
In vielen Aquarien ist sie allerdings auch in Europa zuhause. Der Frosch ernährt sich von kleinen Wassertieren, die er mit seinen Armen vom Grund hoch schwemmt und mit einem speziellen Verhalten, dem Saugschnappen, aufnimmt.


 

Das Schulvivarium

Tiere in der Schule! - Seit Februar 2012 ist die Fachschaft Biologie der Edertalschule dabei, diesem oft geäußerten Wunsch ihrer Schülerinnen und Schüler nachzukommen. Die ETS hat nun ein Schulvivarium!

Bisher sind die Sammlung mit den vielen Tierpräparaten, die Aquarien in den Fachräumen und vor allem die beiden großen Schauaquarien im Flur der Biologie von großer Anziehungskraft für Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern gewesen, wenn sie am Elternsprechtag oder am Tag der offenen Tür unsere Schule besuchen.

Nun spricht sich langsam herum, dass da zunehmend mehr geheimnisvolle Lebewesen hinter den Türen der Biosammlung ihr Quartier beziehen. Was für die Mitglieder der kleinen, aber feinen Vivarium-AG schon zur Routine gehört, weckt die Neugier von immer mehr Interessierten. Von 30 cm langen Tausendfüßlern ist die Rede, von Vogelspinnen und sogar Skorpionen. 

Es soll da Insekten geben, die als welke Blätter getarnt und kaum zu entdecken sind, aber auch riesige Fangschrecken, die wie Aliens aussehen und gefangene Beutetiere offensichtlich genüsslich lebendig verspeisen, Krallenfrösche und Rotbauchunken hausen da und Schnecken, die Eier legen, so groß wie Amseleier.