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Die Jugend forscht AG bietet die Möglichkeit für interessierte und engagierte Schüler, ein naturwissenschaftliches Projekt zu beginnen, voranzutreiben und erfolgreich abzuschließen. Einen Höhepunkt stellt dabei die Teilnahme an Schülerwettbewerben, wie „Jugend forscht“, dem „B. Braun Schülerwettbewerb“ oder dem „Bundesumweltwettbewerb“ dar. Neben der Anerkennung und den (Geld)Preisen bei den Wettbewerben, steht aber die persönliche Entwicklung im Vordergrund (Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, Eigenverantwortung). Schüler erhalten dabei Unterstützung vom Betreuungslehrer. Anstehende Aufgaben oder Probleme werden „auf Augenhöhe“ diskutiert. Diese Form des Arbeitens hat mit „normalem“ Unterricht nicht mehr viel zu tun. Vielmehr werden unbekannte Themen in projektorientierter Arbeit gemeinsam vorangetrieben. Von der ersten groben Idee bis zum fertig ausgearbeiteten Projekt, das ist „Forschung an der Schule“ – der Weg ist das Ziel. Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, trifft sich einfach mit Herrn Croll zu einem Vorgespräch.

Edertalschülerinnen forschen am Diesel der Zukunft und erhalten dafür den Preis für intelligente Energien

auszeichnung jugend forscht wlz fz 02 06 2012

Mit Bio-Kerosin von der Edertalschule über den Atlantik fliegen – klingt utopisch, ist aber ein Projekt, an dem drei Schülerinnen des Gymnasiums arbeiten. Für ihre Forschungen mit Algen wurden sie von Umweltministerin Lucia Puttrich ausgezeichnet. Es gibt hellgrünes Wasser, fast durchsichtiges Wasser, klares Wasser und dunkelgrünes Wasser. Die Flüssigkeiten stehen in einem Labor in der Edertalschule und werden maschinell in Bewegung gehalten. „Das könnte man sicherlich auch trinken“, sagt Stephanie Koch und lacht. Doch die Gefäße, die sie mit ihren beiden Mitschülerinnen Laura Dzubiella und Janina Meyer betreut, enthalten kein neues Mode-Getränk, keine Salatsauce, sondern vielleicht der Grundstein für den Kraftstoff der Zukunft: Algen. Die Idee, aus Algen einen Treibstoff zu entwickeln, ist nicht ganz neu. Neu hingegen ist die Entdeckung der drei jungen Forscherinnen, alle erst 18 Jahre alt. Sie haben mit einer anderen Algenart experimentiert als der derzeit in der Forschung üblichen Art – ihr Ergebnis: Ihre Algen sind für die Produktion von Biokraftstoffen besser geeignet, weil sie ergiebiger sind.


 

1. und 2. Platz beim B. Braun Schülerwettbewerb

Ein unglaubliches Ergebnis erzielten die beiden Projektgruppen der Jugend-forscht-AG beim diesjährigen B. Braun Schülerwettbewerb: Sie belegten die ersten beiden Plätze von insgesamt 21 angemeldeten und 14 teilnehmenden Teams. Der erste Preis ging an Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm, die fast zwei Jahre an ihrem Projekt „Der frühe Vogel kann mich mal – Faktoren für eine gute Konzentrationsfähigkeit“ arbeiteten und das Preisgeld von 3000,- Euro sowie eine zweitägige Exkursion an die Aesculap Akademie in Tuttlingen mehr als verdient haben. Der zweite Preis ging an Lucas Bemfert, Fabian Schmitz und Yannik Moryson mit ihrer Arbeit „Lernprozesse beeinflussen“. Sie erhalten 2250,- Euro Preisgeld und eine Tagesexkursion zum X-Lab Göttingen. Die Preisgelder gehen zu zwei Dritteln an die Schüler und zu einem Drittel an den betreuenden Fachbereich. Es sollen komplexere technische Analysegeräte angeschafft werden, die dann vor allem im Rahmen der Jugend-forscht-AG genutzt werden können, um auch in Zukunft weitere Erfolge zu erzielen.


 

Zwei Teams der Edertalschule unter den Top 3

Laura Hoven und Hanna-Lena Wilhelm sowie Lucas Bemfert, Fabian Schmitz und Yannik Moryson waren beim naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerb von B. Braun Melsungen sehr erfolgreich. Beide Gruppen der „Jugend forscht AG“ unter Leitung von Herrn Croll reichten im Februar ihre schriftliche Ausarbeitung ein und überzeugten damit die Jury, sodass die Edertalschule zwei der insgesamt fünf besten Teams stellen konnte. Diese wurden  von der Jury zur Präsentation mit anschließender Fragerunde am Dienstag den 26.03.12 nach Melsungen in die B. Braun Firmenzentrale eingeladen. Im Konferenzzimmer der Vorstandsetage zeigten sich die Mitglieder der beiden Teams beim Präsentieren beeindruckend selbstbewusst und konnten auch die anschließenden Fragen der siebenköpfigen Jury souverän beantworten. Dies veranlasste die Jury dazu, beide Teams in die Top 3 zu platzieren und damit zur Preisverleihung am 21. April erneut nach Melsungen einzuladen.