Die Ingenieure von morgen (HNA, 04.07.2019)
Teilnehmer der Young Engineer Academy erhielten Zertifikate
Es war ein feierlicher Moment für 13 Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums Edertalschule Frankenberg: Im Infocenter der Viessmann-Akademie erhielten sie die Zertifikate für ihre Teilnahme an der Young Engineer Academy (YEA). Darüber hinaus nahmen 19 Schüler der Jahrgangsstufe 11 ihre Zwischenzeugnisse in Empfang. Zuvor hatten die jungen Leute ihre Kursergebnisse vor Eltern, Lehrern und Vertretern des Unternehmens vorgestellt. Vor acht Jahren wurde die Young Engineer Academy von Viessmann gemeinsam mit der Edertalschule und der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) ins Leben gerufen. Längst ist die YEA eine feste Größe und eine weit über die Region bekannte Einrichtung geworden, deren Kurse mittlerweile von über 200 Schülerinnen und Schülern besucht wurden. Ziel ist es, Schüler in den Jahrgangsstufen 11 und 12 für die so genannten MINTFächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern, ihnen technische Ausbildungsgänge näher zu bringen und die Zugangsmöglichkeiten zum Ingenieurberuf aufzuzeigen.
Eine geniale Mischung (HNA, 01.07.2019)
1500 Besucher feierten Open-Air-Classic „Mississippi feelings“
Mississippi feelings - Music of the American South“, lautete das Motto - und Doc „Molly“ sang „In the Heat of the Night“: Treffender hätten die Titel für die 14. Frankenberger Open-Air-Classic am Samstagabend auf dem Freigelände des Autohauses Beil kaum ausgewählt werden können: Bei nahezu tropischen Temperaturen erlebten 1500 Besucher ein hochklassiges Konzert mit hörbarer Freude an der Musik und am Gesang. Die 230 Mitwirkenden aus sieben Ensembles der Edertalschule Frankenberg und der Christian-Rauch-Schule Bad Arolsen sowie die Wisconsin Gospellers als „Special Guests“ boten von der ersten bis zur letzten Sekunde hohes Niveau. Veranstalter Günter Beil begrüßte besonders den hessischen Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz als Schirmherrn des Abends. Ein Platz blieb leer – der des vor wenigen Wochen ermordeten Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke. „Dass Dr. Lübcke ein Opfer rechtsradikaler Gewalt wurde, ist unmenschlich, unfassbar und unbegreiflich“, sagte Beil. Und: „Lassen wir es nicht zu, dass radikales Denken in unserer Gesellschaft einen Raum bekommt.“ Dann lebten aber die Gefühle des 3778 langen Mississippi auf – der Fluss im amerikanischen Süden hat viel Hass und Gewalt gesehen, aber auch viel Hoffnung. Die Besucher ließen sich mitreißen von der Musik des „Old Man River“.