

Im Museum Thonet in Frankenberg sind im Rahmen der firmeneigenen Dauerausstellung einen
Monat lang Stuhlmodelle von SchülerInnen der Edertalschule ausgestellt. Die Ausstellung
eröffnet am Donnerstag, dem 02.02.2023 um 15.30 Uhr und läuft bis zum 03.03.2023. Zu sehen
sind die Stuhlmodelle während der regulären Öffnungszeiten, Montag bis Freitag von 10-16 Uhr
und Samstag von 14-16 Uhr.
Entstanden sind die unterschiedlichen Sitzgelegenheiten im Kunstunterricht einer 10. Klasse. Für
die aktuelle Ausstellung platzierten die SchülerInnen ihre eigenen Modelle, die aus so
verschiedenen Materialien wie Ton, Pappe, Stoff oder Holz bestehen, zwischen den Originalen der
Dauerausstellung. Die Intervention im Museum Thonet geht dabei auf die Design-Einheit im
Kunstunterricht der Klasse 10 b zurück.
Auf theoretische Impulse ihrer Kunstlehrerin Anne-Kathrin Auel, die Einblick in die
Kulturgeschichte von Sitzmöbeln gab, und die Beschäftigung mit dem Firmengründer Michael
Thonet sowie dem Bugholzmöbel-Klassiker „Stuhl Nr. 14“ (heute 214), folgte eine Führung durch
das Museum Thonet. Darüber hinaus lernten die Jugendlichen unterschiedliche Design-Funktionen
kennen und erkennen. Daran schloss die künstlerische Praxis an: Auf eine erste Übung, in
Kleingruppen in nur fünf Minuten mit vorgegebenen Materialien einen Stuhl zu entwerfen, folgte
die Hausaufgabe, aus einer Streichholzschachtel einen Miniatur-Stuhl zu erstellen.
In der folgenden Unterrichtseinheit zeichneten die SchülerInnen eigene Entwürfe für verschiedene
Party-Locations. Sie erhielten Abbildungen ganz unterschiedlicher realer Räume und den Auftrag,
einen Stuhl für einen Club zu entwickeln, in dem Konzerte und DJ-Auftritte stattfinden. Die
SchülerInnen seien MitarbeiterInnen der Firma beats & seats, die Stühle für Clubs produziere:
„Getreu der Firmenphilosophie A special chair for your special location werden Stühle für ganz
unterschiedliche Party-Locations entwickelt.“ Vorgegeben war jeweils die Fotografie eines
Veranstaltungsortes von einem fiktiven Kunden, der eine flexible Bestuhlung für seinen Innenraum
suchte, der hauptsächlich als Tanzfläche zu nutzen wäre.
In der letzten Unterrichtsstunde des in der 10. Klasse epochal unterrichteten Fachs Kunst – im
kommenden Halbjahr erfolgt dann Musikunterricht – wurde nach der auftaktgebenden Führung
durch die Dauerausstellung nun ein zweiter Unterrichtsgang ins Museum Thonet unternommen:
Susanne Korn, Leiterin der Abteilung Marketing + Kommunikation von Thonet, der auch das
Museum untersteht, ermunterte die SchülerInnen dabei, sich irgendwo in der Ausstellung, komplett
frei gewählt, einen Platz zu suchen. Von nun an können die Besucher die kleinen Modelle in der
Dauerausstellung suchen – sie werden sie garantiert nicht übersehen!
Über die Ankündigung der Ausstellung sowie über eine Berichterstattung würden wir uns freuen.
Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Informationen in Kürze:
beats & seats
Ausstellung von Stuhlmodellen der Klasse 10b
aus dem Kunstunterricht von Anne-Kathrin Auel, Edertalschule Frankenberg
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 02.02.2023, 15.30 Uhr
Laufzeit: 03.02.-03.03.2023
Öffnungszeiten: Montag-Freitag 10-16 Uhr; Samstag 14-16 Uhr
Museum Thonet
Michael-Thonet-Straße 1
35066 Frankenberg
06451-508-0
www.thonet.de
Fotos: Anne-Kathrin Auel
Stuhlmodelle: Blick auf die Modelle im Schrank im Kunstraum der Edertalschule.
Foto-Auswahl einzelner Stuhlmodelle:
Milla Döls; Lilli Engelmann; Eduard Hütte-von Essen; Veronika Pohl; Jana Sauer
Ansprechpartner für die Berichterstattung:
Anne-Kathrin Auel (Edertalschule)
Susanne Korn (Thonet)


Kiwanis-Neujahrskonzert mit Ensembles der Edertalschule
„Let Me Entertain You“, der berühmte Song von Robbie Williams, hier interpretiert in einer bombastischen Instrumentalfassung, hätte als Motto über dem Neujahrskonzert des Kiwanis-Clubs Ederbergland stehen können. Denn um hochwertige Unterhaltung ging es, wofür die Big Band (Leitung: Torsten Herguth) und das Jugendsinfonieorchester (Leitung: Martin Fischer) der Edertalschule Frankenberg ein zweieinhalbstündiges buntes Programm einstudiert hatten. Zunächst begrüßte Alexandra Ambrock, die neue Präsidentin der Kiwanis, am Samstagabend in der Kulturhalle Frankenberg die rund 500 Zuhörer und viele Ehrengäste und informierte über die karitativen Aktivitäten des Clubs in der Region. Im Anschluss führte Johanna Tripp kenntnis- und detailreich durch den Abend. Dieser konzentrierte sich in seinem ersten Teil auf Medleys berühmter Filmmusiken, die derzeit laut der Moderatorin bei Big Bands Hochkonjunktur haben. Dazu gehörten zum Beispiel Ausschnitte aus „A Star Is Born“, „Earth, Wind & Fire Dance Mix“ oder „Mamma Mia – It’s Abba“. Mehrfach hatten Enise Citlak und Markus Krämer Gelegenheit, als Gesangssolisten ihre engagierten Interpretationen vorzustellen und begeisterte Zustimmung einzuheimsen. Tilmann Strieder zeigte sein beachtliches Können am Tenorsaxophon, etwa bei „Simply The Best“. Weiter ging es mit Stücken aus bekannten Rocky- und Disney-Filmen. „Denken Sie ruhig mal an Gemütlichkeit“, empfahl die Moderatorin etwa beim „Dschungelbuch“. Mit Marvin Klein (Altsaxophon) und Fabian Mandel (Trompete) kamen weitere Solisten mit fulminanten Beiträgen zum Einsatz. Nach der Pause startete das Jugendsinfonieorchester mit klassischen Orchesterwerken der Wiener Strauss-Familie und des russischen Komponisten Nikolai Rimski-Korsakow, die traditionellerweise mit dem Neujahrsfest in Verbindung gebracht werden, also beschwingten Polkas, lebhaften Tänzen und launigen Capriccios. Auszüge aus der Tannhäuser-Oper von Richard Wagner dürften für manchen Zuhörer eine Überraschung gewesen sein, präsentierte das Orchester doch hier drei eher zarte Balladen. Die Hornkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart gehören zum Schönsten, das für dieses Instrument geschrieben wurde. Solist Steffen Mey glänzte mit einem Allegro und erhielt für seine Darbietung den entsprechenden Applaus. Immer wieder spannend ist auch das Palladio von Kar Jenkins, bei dem auf einer Cajón, also einer Kistentrommel, der Rhythmus vorgegeben wird, was Lars Becker ausgezeichnet beherrschte. Filmmusiken aus dem „Phantom der Oper“ und „The Greatest Showman“ setzten das Programm fort, bevor sich das Jugendsinfonieorchester mit dem Radetzky-Marsch von Johann Strauss Vater, dem Werk für ein Neujahrskonzert schlechthin, verabschiedete. Standing Ovations und begeisterte Dankesworte beschlossen den Abend.
Text und Fotos: Marise Moniac, HNA
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