Am 8. Februar 2019 hielt Dr. Harald Schneider in der Kulturhalle einen Vortrag den Einsatz des „Genetischen Fingerabdrucks“ zur Überführung von Straftätern. Herr Dr. Schneider ist Leiter der Kriminaltechnischen Untersuchung beim Landeskriminalamt in Wiesbaden und hat in seiner Karriere mit Hilfe der Methode viele Verbrechen wie Mord oder Sexualdelikte aufgeklärt. Er selbst kommt aus Battenberg, also aus unserem Landkreis.
Mit angewandter Biologie und Spurenauswertung führte er uns verschiedene Herangehensweisen an solche Fälle vor, bewarb seinen Beruf mit Zahlen und seiner eigenen Erfahrung.
Er brachte einige Fotos von echten Fällen mit. Er erklärte weitere Techniken bezüglich des genetischen Fingerabdrucks, welcher ein einmaliges Merkmal ist. Dabei erzählte er von sogenannten „Cold Cases“, die zeigen, dass ein Verbrechen jederzeit noch aufgeklärt werden kann. Die voranschreitende Technik mache vieles möglich und die immer kompakteren Geräte sorgten für eine schnelle Analyse vor Ort, aber sie trügen auch viel zur Aufklärung der „Cold Cases“ bei.
Damit machte er uns Schülern der Q-Phase klar, wie in der Schule erworbenes Wissen in der Praxis Anwendung findet und natürlich, … dass Verbrechen nicht lohnenswert sind.
Nach einem Text von Rune Schütze und Bastian Wahl (Q2)
Schüler des Erdkunde-Leistungskurses besuchten zwei Tage das Ruhrgebiet
Zuerst stand das Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen auf dem Plan mit einer Führung entlang des Entstehungswegs von Kohle. Uns wurde anschaulich beigebracht, dass die „Kumpel“ damals einen wirklich gefährlichen Job unter schlechten Bedingungen hatten. Durch dreckige und harte körperliche Arbeit hat kaum ein Arbeiter der Zeche sein Rentenalter erreichen können... Nach einer kurzen Mittagspause gestärkt für den nächsten Programmpunkt, fuhren wir mit dem Bus durch Duisburg, um von der Stadtentwicklung zu erfahren.
So ging es durch die Innenstadt vorbei an jahrhundertealten Bauwerken sowie neu designten Wohnblöcken und angelegten Grachten über Rhein und Ruhr bis hin zum Duisburger Innenhafen. Auch der Freizeit- und Tourismusbereich hat einen hohen Stellenwert, die Industriekultur nutzt noch vorhandene stillgelegten Zechen und Hüttenwerke heute als Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Mädchenfußballerinnen glänzen beim Futsal-Cup
Überaus erfreulich verlief der erstmals in der Großsporthalle der Edertalschule ausgetragene Futsal-Cup der Mädchen-Fußballerinnen der „Jugend trainiert für Olympia“-Wettkampfklassen II und III am 06.03.2019. Die Umsetzung des Futsal-Reglements, welches den Hallenfußball durch besondere Regelvorgaben noch etwas schneller machen soll, bereite den teilnehmenden Mannschaften keinerlei Probleme. Das durch große Fairness geprägte Turnier gab auch zahlreichen Nicht-Vereinsspielerinnen aus dem AG-Bereich der ETS die Möglichkeit, erstmals „Wettkampfluft zu schnuppern“. Die ETS war in beiden Altersklassen mit je einem Team vertreten.