Klassik-Preis im Kurhaus (HNA, 05.05.2018)
Edertalschule bei Landeskonzert „Schulen musizieren“ geehrt
Das Jugendorchester der Edertalschule Frankenberg hat am Landeskonzert „Schulen in Hessen musizieren“ teilgenommen. Es war bei den Regionalbegegnungen im Februar als eines von sieben Ensembles für das Konzert im Wiesbadener Kurhaus ausgewählt worden. Dort wurde es schließlich mit einem Sonderpreis belohnt. „Schulen in Hessen musizieren“ gibt es seit 40 Jahren – veranstaltet vom Landesverband Hessen im Bundesverband Musikunterricht (BMU). Auch das diesjährige Landeskonzert in Wiesbaden bot wieder die Gelegenheit, der Öffentlichkeit die Vielgestaltigkeit schulpraktischen Musizierens zu demonstrieren und damit die Notwendigkeit einer intensiven musikalischen Bildung in allen Schulformen zu unterstreichen. In den Regionalbegegnungen, die dem Landeskonzert vorausgingen, hatten sich im Februar rund 3500 Schüler in 90 Ensembles aller Schulformen und Altersgruppen zum Musizieren getroffen – unter anderem in Frankenberg, Bad Arolsen und Biedenkopf. Sieben Ensembles wurden danach für das Landeskonzert ausgewählt.
Physik-AG besuchte die Kita Linnertor (HNA, 04.05.2018)
Die Physik-AG der Edertalschule Frankenberg besuchte mit ihrem Lehrer Oliver Kemper die Schulanfänger der Evangelischen Kindertagesstätte Linnertor. Die Gymnasiasten experimentierten mit den Kindern auf spielerische Weise und mit alltäglichen Gegenständen. Ziel war es, das Interesse der Vorschulkinder an Naturwissenschaften zu wecken. Gemeinsam wurde experimentiert und von den Schülern kindgemäß erklärt. Zum Schluss war man sich einig: „Das ist ja fast wie zaubern.“
Mit 15 weiteren Schülerinnen und Schülern aus ganz Hessen bot sich mir Mitte April in Darmstadt die Möglichkeit, mich fünf Tage lang intensiv mit einem hochaktuellen Forschungsthema auseinanderzusetzen. Bei dem Erfinderlabor des Zentrums für Chemie lernten wir, unter welchen Umständen organische Materialien (Kohlenstoffverbindungen) den elektrischen Strom leiten können, was sie normalerweise nicht tun. Dies kann man sich zu Nutze machen, indem man aus diesen Chemikalien OLED-Displays (Organic Light Emmitting Diodes) oder OPV-Solarzellen (Organic PhotoVoltaik cells) herstellt. Viele neue Fernseher, sog. OLED TV‘s, und aktuelle Smartphones nutzen diese Technologie.
Auftakt dieser Forscherwoche bildeten eine Besichtigung der Firma Merck und einige Vorträge. Am zweiten Tag starteten wir an der Technischen Universität Darmstadt selbst mit der Forschung. In Vierergruppen konnten wir mit einem Baukasten OLEDs und OPVs entwickeln. Wir mussten auf gläserne Trägerplättchen mehrere dünne Schichten von unterschiedlichen Lösungen aufbringen. Mit den funktionierenden Zellen konnten wir dann einige Messungen durchführen.