Brexit-Folge: Keine EU-Fördermittel für Schüler-Workshop
Spiele mathematisch analysieren, eigene Kurzgeschichten schreiben, Gewässer- und Bodenproben untersuchen: 49 Schüler aus Frankenberg, Fritzlar und den Niederlanden waren jetzt bei einem MINT-Workshop (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in der Jugendherberge Hohe Fahrt am Edersee dabei. Mehr als zehn Jahre gibt es die Veranstaltung bereits, die stets nahe Liverpool stattfand. Aufgrund des Brexit mussten die Schüler nun aber auf einen neuen Standort ausweichen. Geforscht und erkundet wurde bislang immer in England und das mit Schülern von der Insel, aus Deutschland und den Niederlanden, aus Belgien und aus Portugal. Auch ein kultureller Aspekt – Musik – gehörte dazu, ebenso Ausflüge, beispielsweise nach Manchester. Nicht zuletzt sollte damit auch der „Gedanke der europäischen Kultur“ gefördert werden, sagt Oliver Blinn, Lehrer an der Frankenberger Edertalschule. Doch damit ist vorerst Schluss: Die Schüler aus den Niederlanden sind auf Fördermittel aus einem EU-Programm angewiesen, um am MINT-Workshop teilzunehmen. Und die Töpfe mit Geld für Projekte rund um Großbritannien seien bereits auf Eis gelegt worden. Dabei könne man, so findet Oliver Blinn, diese länderübergreifende Zusammenarbeit nicht genug würdigen.
Guillermo, Franz und Mathias seit Mitte Dezember an der Edertalschule
Guillermo: Ich heiße Guillermo Manambio und komme aus Puerto Varas, einer kleinen Stadt im Süden Chiles. Ich bin 17 Jahre alt und mache einen Schüleraustausch für fast drei Monate hier an der ETS. Auch wenn ich noch nicht lange hier bin, ist diese Reise jetzt schon sehr hilfreich gewesen; jeden Tag lerne ich etwas Neues. Vielen Dank an meine Gastfamilie und die Edertalschule für diese Gelegenheit.
Franz: Ich heiße Franz Neumann. Ich bin 17 Jahre alt und ich komme aus Chile, einem Dorf namens Puerto Varas. Ich bin Austauschschüler für zwei Monate in Frankenberg.
Ich bin dankbar für die Gelegenheit, nach Deutschland kommen zu können. Ich fühle mich sehr wohl bei meiner Gastfamilie, die in Laisa wohnt.
Jeden Tag lerne ich neue Wörter und neue Sachen über die deutsche Kultur. Seit 5 Jahren spiele ich Cello und Faustball bereits ein bisschen länger.
Mathias: Hallo, ich heiße Mathias Neumann. Ich bin 17 Jahre alt und komme aus Puerto Varas in Chile. Ich bin für zwei Monate Austauschschüler in Frankenberg und wohne jetzt in Laisa mit meiner Gastfamilie.
Ich bin sehr froh hier zu sein und die Gelegenheit bekommen zu haben. Mein Hobby ist Musik machen – ich spiele Geige.
Berufs- und Studienorientierung ETS
„Was mache ich nach meinem Abitur?“ oder „Nach dem Abitur, was dann?“ Dies sind typische Fragen junger Menschen für die Zeit zwischen Schule und Beruf.
Wenn unsere Schüler ihr Abitur geschafft haben, stehen ihnen viele Möglichkeiten offen. Sie haben die Qual der Wahl, sich für einen der inzwischen ca. 18.000 Studiengänge, einen der 400 Ausbildungsberufe oder einem die vielfältigen dualen Studienangebote zu entscheiden.
Nach dem Abitur müssen sie sich aber nicht direkt zwischen einem Studium oder einer Ausbildung entscheiden. Sie können beispielsweise die Chance eines Auslandsaufenthaltes wahrnehmen oder ein „Freiwilliges Soziales Jahr“ (FSJ) absolvieren.
Um diesen Entscheidungsfindungsprozess schon frühzeitig zu unterstützen, findet im Rahmen der Berufs- und Studienorientierung der ETS am Freitag, 01.02.2019, von 8.00 – 09.30 Uhr in der Kulturhalle der Vortrag „Wege nach dem Abitur“ von Frau Fleischmann von der Bundesagentur für Arbeit statt.
Diese Veranstaltung richtet sich an alle Schüler der Jahrgangsstufe Q1.