Geiger erfüllten Aula mit ihrer Musik (HNA, 12.04.2019)
Schüler der Edertalschule in Frankenberg traten vor Familie und Freunden auf
Ein Kleinod der Violinmusik, vorgetragen von Schülern der Geigenlehrerin Marion Linse, war kürzlich in der Aula der Edertalschule zu hören. Konzentriert spielten die zwischen acht und 17 Jahre alten Musiker zu Beginn der Veranstaltung ein gemeinsames Stück, das zunächst individuell vorbereitet und dann am Abend zum ersten Mal gemeinsam musiziert wurde. So füllte der „Hungarian Hop“ von Helen Butterworth mit einem strahlenden Streicherklang die altehrwürdige Aula des Gymnasiums. Dem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechend wurden leichte Stücke und auch sehr anspruchsvolle auf dem Konzert vorgetragen, heißt es. Die jüngste Streicherin traute sich mit ihren acht Jahren und gerade einmal sechs Wochen Unterricht eine einfache Melodie zu zupfen. Die älteren Schüler waren bis zu siebzehn Jahre alt und hatten schon bis zu zehn Jahre Unterricht. Sie präsentierten unter anderem das Allegro aus der Violinsonate F-Dur von G. F. Händel und das bekannte Allegro aus J. S. Bachs Konzert a-Moll BWV 1041. Sie spielten allein, im Duett oder sie wurden begleitet am Klavier. Auch wenn die Bühne ganz den Schülern gehörte: Marion Linse spielte vertretungsweise die zweite Geige beim Allegro aus dem Doppelkonzert BWV 1043. Die jungen Musiker laden ihre Familien und Freunde regelmäßig zu ihren Konzerten ein.
Die unerwünschte Wahrheit (HNA, 09.04.2019)
Theater AG probt neues Stück „Sandra K. Ein Prozess“
Kassandra war in der griechischen Sagenwelt eine tragische Figur: Nachdem Gott Apollo sie verflucht hatte, schenkte niemand mehr ihren Weissagungen Glauben, besonders dann nicht, wenn sie Unheil voraussah. Gibt es sie auch heute noch, ihre „Kassandrarufe“? Die Heldin im neuen, selbst geschriebenen Stück, das die Theater-AG der Frankenberger Edertalschule in diesem Frühjahr vorstellen will, heißt „Sandra K.“ So leuchtet es Schwarz auf Rot von den bereits gedruckten Plakaten, darunter als Untertitel „Ein Prozess“. Premiere wird am 8. Mai sein. In der Kulturhalle herrscht schon Probenatmosphäre. Die Lichttechniker stehen auf Leitern und montieren Scheinwerfer, richten Lichtkegel, wechseln Farben. Auf der von Stühlen frei geräumten Saalfläche probieren Schauspielergruppen Massenszenen. Für jeden Schritt, für jede Körperspannung in ihrer Choreografie gibt es Varianten, alles will gefunden, erarbeitet, begründet sein – für die Jugendlichen intensive Dramaturgiearbeit. Spät nachmittags, wenn der Stundenplan des Gymnasiums ihnen zusätzlich Raum gibt. Bereits im September 2018 hat die Gruppe die Entscheidung getroffen, sich mit dem Kassandra-Mythos zu beschäftigen, diesen jedoch in ihre Gegenwart zu transportieren.
Wieder in Die
Unsere französischen Gäste aus Die sind nun nach gemeinsamen ereignisreichen acht Tagen wieder gut zu Hause angekommen.
Zum Programm gehörte auch eine Besichtigung von historischen Stätten in Louisendorf. Hier fanden einst geflüchtete Hugenotten aus Die und Umgebung eine neue Heimat.
Das Projekt wird über das Netzwerk für Toleranz Waldeck-Frankenberg aus den Bundesmitteln des Programms des Bundesfamilienministeriums „Demokratie leben!“ gefördert.