Our visit of Germany started on Sunday 21/5 in the morning when we set off from Chlumec nad Cidlinou. After nine hours of the journey we checked in at a beautiful Waldpension zum Felsenkeller in Sachsenberg. On Monday morning we visited the Edertalschule in Frankenberg, our new partner school, for the first time. We met our German colleagues, Sina and Alexander, and 15 students from different year 8 classes of the school. The aim of our cooperation is to improve our pupils’ speaking skills, get to know a different culture and educational system. The result of our cooperation is a project that compares the lives of German and Czech students aged 10 – 16 (their lives, hobbies, dreams etc.). Except from working on the project we went on some trips to get to know the region better. We visited Willingen, Frankfurt, Marburg, the Edersee and some other extraordinary places. We left Germany on Saturday 27/5. We really enjoyed this visit! We even made some new friends. It was such great experience! And we look forward to further cooperation within our schools! 😊
Tschechien-Projekt (Erasmus+) in Jahrgangsstufe 8
Vom 21.05. bis zum 27.05.2023 besuchten uns 16 Schülerinnen und Schüler samt drei Lehrerinnen aus der Tschechischen Republik. Übernachtet haben unsere Gäste in Sachsenberg in der Pension "Felsenkeller". Die Tage verbrachten wir zusammen mit zahlreichen Ausflügen, wie beispielsweise einem Ausflug zum Edersee, einer englischsprachigen Stadtführung durch Frankfurt, Bowling in Korbach und 3D Minigolf in Willingen. Dadurch lernten wir uns untereinander besser kennen und verbesserten unsere Sprachkenntnisse in Englisch. Neben den Ausflügen außerhalb Frankenbergs brachten wir unseren Gästen auch Frankenberg selbst, die Geschichte Frankenbergs und die Traditionen Frankenbergs näher. Wir nahmen an einer Stadtführung durch unsere Heimatstadt teil, saßen zusammen in der Eisdiele, beobachteten gemeinsam den Pfingstumzug und besuchten den Pfingstmarkt. In kleinen Gruppen arbeiteten wir an einem Projekt zum Thema: "My life, your life, our life". Das Resultat (z.B. Berichte, Bilder und Podcasts) wird an die Europäische Union gesendet, denn nur dank ihr ist dieser Austausch im Rahmen vom Programm "Erasmus+" möglich. Bei der Umsetzung des Projektes waren unserer Kreativität keine Grenzen gesetzt.
Wir konnten unsere Gäste aus Tschechien mit unserem großen Sportplatz und Schulhof, den Kunst- und Musikräumen, der großen Sporthalle, der Mediathek, der Bio- Sammlung und unserer Gastfreundlichkeit begeistern.
von Mira Hilgers, Klasse 8e
INTERVIEW: Zwei Abiturienten der Edertalschule berichten von den schriftlichen Prüfungen
Für die Abiturienten in Hessen ist Halbzeit. Die schriftlichen Prüfungen sind rum, Ende Juni stehen noch die mündlichen Prüfungen an. An der Edertalschule in Frankenberg nehmen circa 125 Schülerinnen und Schüler an den diesjährigen Abiturprüfungen teil. Wir haben mit den Edertalschülern Paula Beaupain (19, Frankenberg) und Lukas Kluge (20, Battenberg) über die Corona-Pandemie, die Vorbereitungszeit und ihre Pläne nach dem Abitur gesprochen.
Die wichtigste Frage zuerst: Wie liefen die schriftlichen Prüfungen?
PAULA: Ich habe Erdkunde, Geschichte und Mathe geschrieben. Es war auf jeden Fall machbar. Trotzdem waren die Vorschläge nicht leicht, aber mit guter Vorbereitung konnte man die Prüfungen meistern. Ich hatte viel mehr Angst vor der Prüfungssituation an sich.
LUKAS: Insgesamt waren wir positiv überrascht. Ich habe Bio, PoWi und Mathe geschrieben. Meine größte Sorge vor Mathe hat sich, denke ich, nicht bestätigt. Wenn man entspannt an die Sache rangegangen ist, war das Ganze machbar. Ich habe an den Vorabenden nichts mehr gelernt und bin zeitig ins Bett gegangen. Sorge hatte ich eher vor Bio, weil ich nicht genau wusste, ob ich mit dem Material zurechtkomme.
Gab es noch Einschränkungen oder Erleichterungen wegen Corona?
LUKAS: Wir hatten eine Zeitverlängerung von 25 Minuten im Grundkurs und 30 Minuten im Leistungskurs. Das ist meines Wissens nach das letzte Jahr, in dem es diese Erleichterungen für die Abiturienten gibt.
PAULA: Die Klausuren waren meiner Meinung nach vom Leistungsniveau her nicht leichter, aber es wurden einige Themen gestrichen.
Wie habt ihr die Coronajahre, auch im Hinblick auf die Vorbereitungszeit, empfunden?
LUKAS: Corona hat uns in der Qualifikationsphase gar nicht mehr betroffen. Wir waren ganz normal in der Schule. Einziger Ausfall war, als ich selbst Corona hatte. Selbst wenn wir noch einmal einen größeren Coronaschub gehabt hätten, wären wir durch die Lernplattform Moodle oder Videokonferenzen gut vorbereitet gewesen. Wir hatten gute Grundlagen, die die Abiturienten 2020 nicht besaßen.
PAULA: In der 11. Klasse hätte es eigentlich Orientierungskurse gegeben. Die konnten bei uns nicht stattfinden, weswegen wir auf gut Glück unsere Leistungskurse wählen mussten. Aber das war eigentlich kein großes Problem. Ende der 11.Klasse gab es nochmal einen Coronaschub, da fand Wechselunterricht statt.
Hattet ihr innerhalb der Vorbereitungszeit noch Zeit für Freunde und Hobbys?
LUKAS: Die Tage vor den Prüfungen waren schlimm. Da hatte ich das Gefühl, ich darf nichts anderes machen, als mich auf die Prüfungen vorzubereiten. Danach war ich einfach nur erleichtert, dass es rum ist. Auf die mündlichen Prüfungen werde ich mich natürlich vorbereiten, aber auch mal wieder andere Dinge tun und nicht ständig an die Schule denken.
PAULA: Die drei Wochen Osterferien konnte man gut zum Lernen nutzen. Ich habe mir einen Lernplan erstellt. Manchmal war es schwierig und stressig, Hobbys nicht zu vernachlässigen. Mit guter Planung war das aber auch umsetzbar. Ich freue mich auf die Zeit nach dem Abi, wenn ich meinen Interessen nachgehen und wieder mehr Sport machen kann.
Was sagt ihr zu den Abiturpannen in den anderen Bundesländern? Seid ihr froh, dass so etwas in Hessen nicht passiert ist?
LUKAS: Ich finde es erschreckend, dass so etwas heutzutage überhaupt noch passieren kann. Ich weiß nicht, wie ich in der Situation reagiert hätte. Die Verlegung bietet einerseits mehr Puffer, andererseits bringt dir ein Tag mehr Vorbereitungszeit eigentlich nichts. Es sorgt nur für Stress und Verwirrung.
PAULA: Ich finde es für die Schüler am gravierendsten. In NRW war es die erste Prüfung. Alle waren ohnehin aufgeregt und dann wird auf einmal die Prüfung verschoben. Ich hätte es schlimm gefunden, wenn das in Hessen passiert wäre.
Wann finden die Zeugnisübergabe und der Abiball statt?
LUKAS: Die Zeugnisvergabe findet am 7. Juli statt, der Abiball einen Tag später in der Festhalle in Battenberg.
Ein Ausblick in die Zukunft. Habt ihr schon Pläne, was ihr nach dem Abitur machen wollt? LUKAS: Ich werde entweder in Kassel oder Marburg Lehramt für Gymnasien studieren.
PAULA: Das ist auch mein Plan. Ich weiß aber noch nicht genau, an welcher Uni ich studieren möchte. Vorher möchte ich die Zeit dazwischen nutzen, vielleicht ein bisschen Geld verdienen oder reisen.
Werdet ihr die Schulzeit vermissen?
PAULA: Ich werde es definitiv vermissen, täglich in die Schule zu gehen und meine Freunde zu sehen. Aber es ist ein Neubeginn und ich denke, darauf kann man sich auch freuen.
LUKAS: Wir waren vor den Prüfungen noch zweimal in der Schule, um abschließende Fragen zu klären. Diese Zeit habe ich sehr genossen und mich gefreut, nochmal durch die Flure zu laufen. Ich bin immer gerne zur Schule gegangen.
Text und Foto: Annika Beckmann, HNA vom 19.05.2023
Bildunterschrift:
Erleichterung nach den schriftlichen Prüfungen: Lukas Kluge und Paula Beaupain müssen Ende Juni nur noch die mündlichen Prüfungen meistern.