Waldexkursion der Klasse 7e

Ein Bericht von Tanja, Verena und Lynn

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Am 09.11.2012 haben wir, ein Teil der Klasse 7e, unsere Waldexkursion nachgeholt, nachdem unsere erste Waldexkursion am 04.10.2012 wortwörtlich aufgrund des schlechten Wetters ins Wasser gefallen ist. Wir waren in Marburg, in einem Waldstück nahe der Universität auf den Lahnbergen, als es plötzlich anfing wie aus Kübeln zu schütten.  So mussten wir unseren Aufenthalt im Wald zwangsläufig abbrechen und hielten uns dann im Universitätsgebäude auf, tranken  heiße Schokolade, und warteten, dass es aufhörte zu regnen, was es aber leider nicht so richtig tat.

Also sind wir am 09.11.2012 von der ersten bis zur vierten Stunde in das kleine Waldstück hinter dem Frankenberger Krankenhaus gegangen. Unsere lustigen Begleitpersonen waren Frau Hohmann und Herr Evers. Sie haben auf uns aufgepasst und haben dafür gesorgt, dass wir trotz Kälte Spaß hatten.

Kaum waren wir da, wartete schon die erste Aufgabe auf uns. Wir sollten verschiedene Blätter sammeln, die am Boden lagen. Danach bestimmten wir die Blätter in Kleingruppen und später durfte jede Gruppe ein Blatt vorstellen. Ein Blatt war zum Beispiel das Haselnussblatt, was durch sein Tigermuster, was es im Herbst bekommt, ziemlich komisch aussah. Wir haben dann geschaut, ob die Bestimmung richtig war. Dann gab Frau Hohmann uns ein Arbeitsblatt. Station 1 war eine Vegetationsaufnahme: Wir sollten ein 5 Meter mal 5 Meter Stück aussuchen und dann die Pflanzen in diesem Bereich aufzeichnen. Wir sollten uns zu jeder Pflanze ein Symbol aussuchen und dieses auf unserem Zettel aufmalen - was gar nicht so einfach war, weil viele auf dem nassen Waldboden beinahe ausgerutscht sind. Dann sind wir zu Station 2 übergegangen.

 

Hierbei ging es um den Prozess wie von einem Blatt, was vom Baum gefallen ist, durch die vielen Bakterien und Tiere im Waldboden, Humus wird, der jedoch von neuen Blättern wieder verdeckt wird. Wir machten mit unseren Füßen den Boden frei und schauten uns die verschiedenen Schichten einmal genauer an. Weiter unten wurden auch Wurzeln sichtbar.

Wir machten eine kurze Pause um zu Essen und um zu Trinken. Nach weiteren Stationen hatte Frau Hohmann zum Abschluss noch ein Spiel vorbereitet: Wir bekamen einen Golfball und sollten eine „Murmelbahn“ bauen und dafür hatten wir dafür 5 Voraussetzungen:

  • Sie sollte 3 Meter lang sein
  • Der Ball sollte etwas umstoßen
  • Er sollte unter etwas hindurchrollen
  • Er sollte kurz in der Luft sein
  • Und natürlich im Ziel ankommen

Nachdem wir die Bahnen gebaut hatten, besichtigten wir sie alle und schauten, welche die Voraussetzungen erfüllten und welche nicht. Dabei waren viele Bahnen wirklich kreativ und gut gelungen! Danach traten wir den Heimweg  zurück zur Schule an. Alles in allem waren es vier schöne Stunden im Wald.

Ein Gedicht zur Exkursion von Verena:

Am 9.11 ging’s ab in Wald,
es war zwar knitter, knatter kalt.
Doch Frau Hohmann braucht´s für ihr Examen,
und so hatten wir mit ihr Erbarmen.
Herr Evers war auch mit dabei,
so gab es viel Gequietschte und Kreischerei.
Denn mit Herr Evers macht’s viel Spaß,
man fällt zwar auch mal auf die Nas.
Doch lustig war’s, das ist doch klar.
Wir fanden es ganz wunderbar.

 


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