Die ETS präsentiert den Film zur Sonnenfinsternis am 20.03.2015 (aufgenommen und geschnitten von Herrn Starck)...
Die ETS präsentiert den Film zur Sonnenfinsternis am 20.03.2015 (aufgenommen und geschnitten von Herrn Starck)...
Zwölftklässler der Fotovoltaik-AG der Edertalschule installierten eine Solaranlage
Großer Moment für die Edertalschüler Tim Engel, Moritz Ruhwedel, Fabio Lange und Stefan Schulte: Mit einem feierlichen Akt, dem sogar Staatssekretär Dr. Manuel Lösel beiwohnte, wurde jetzt die von ihnen gebaute Solaranlage auf dem Dach des naturwissenschaftlichen Traktes des Frankenberger Gymnasiums eingeweiht. Die Zwölftklässler der Fotovoltaik-AG hatten viele freie Wochenenden und Mittagspausen geopfert, um die vier Module von der Planung bis zum Aufbau fertigzustellen und zu installieren. „Sie sind diejenigen, die das MINT-Zertifikat mit Leben füllen. Sie sind Botschafter im besten Sinne des Wortes“, lobte Schulleiter Stefan Hermes die vier Oberstufenschüler, bevor die Anlage per Knopfdruck unter dem Beifall einiger Gäste in Betrieb genommen wurde. Neben dem Staatssekretär aus dem Kultusministerium waren auch die schulpolitische Sprecherin Claudia Ravensburg und der Geschäftsführer der Viessmann-Fotovoltaik GmbH, Joachim Rupp, zur Einweihung gekommen. Die Allendorfer Firma hatte den Schülern die Solaranlage zur Verfügung gestellt. In Zukunft wird die Anlage zu Demonstrationszwecken hin und wieder in Betrieb genommen. Mit der EGF sei vereinbart worden, dass sie nicht ständig laufe, sagte Bernhard Starck, der die Schüler betreut hat. Jedes Modul kann 250 Watt Strom erzeugen. „Damit könnte man drei Viertel eines Föhns betreiben oder ein halbes Waffeleisen“, rechnete Starck vor. „Ich freue mich riesig, dass wir an unserer Schule ab sofort eine richtige Solaranlage präsentieren können“, sagte der Physiklehrer. Er bedankte sich bei den genannten Schülern, die das „fast alleine“ hingekriegt hätten. Staatssekretär Dr. Manuel Lösel, der früher auch mal Schulleiter war, sagte, die Edertalschule sei „ein Traum“. „Ihr könnt stolz sein, dass Ihr diese Schule besuchen dürft“, sagte er den Schülern. Begeistert zeigte sich Lösel anschließend auch, als das Schulorchester und der Oberstufenchor eine sehr eigenwillige Inszenierung der Oper „Die Entführung aus dem Serail“ präsentierten. Er habe sich während des Studiums ein wenig Geld mit Klavierspielen in einem Tanzcafé verdient, verriet Dr. Lösel und erwies sich als versierter Opernkenner.
„Schüler haben Spaß am Knobeln und sammeln Punkte für „Mint“ Zertifikate
Einen Einblick in das Druck- und Spritzgusswerk Hettich bekamen 19 Schüler während ihrer Teilnahme am „Mathetreff3456“. Jede neue Staffel des vom Zentrum für Mathematik ins Leben gerufenen Kurses findet in einem anderen Betrieb statt. Das Angebot richtet sich an mathematisch interessierte Dritt- bis Sechstklässler, die sich im normalen Unterricht unterfordert fühlen oder sich auch nach der Schule noch gern mit Knobelaufgaben beschäftigen. Die Schüler besuchen bereits die Edertalschule oder haben es im Anschluss an die Grundschule vor. Die Neun- bis Zwölfjährigen bekamen während der jeweils zweistündigen Treffen die Möglichkeit, sich mit abwechslungsreichen Arbeitsblättern zu beschäftigen. Dabei halfen ihnen fünf Oberstufenschüler sowie die beiden Mathematiklehrer Oliver Blinn und Lea Böcher. Da sich die Edertalschule seit einiger Zeit im „Mint“-Bereich –Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – engagiert, erhalten die Schüler für ihre Teilnahme an verschiedenen außerschulischen Angeboten Punkte, so auch beim „Mathetreff3456“. Sobald sie eine bestimmte Zahl gesammelt haben, erhalten sie dafür ein Zertifikat. Fasziniert sagte Lehrer und „Mint“-Koordinator Oliver Blinn: „Die Kleinen gehen ganz unbedarft an die Aufgaben ran und finden oft ganz andere Lösungswege als die Großen.“ Auch Britta Trompeter vom Personalmanagement der Firma Hettich zeigte sich begeistert über das Interesse der Schüler am mathematischen Denken. „Das hat superklasse geklappt“, berichtete sie. Während des letzten Treffens führten duale Studenten von Hettich – zum Teil ehemalige Edertalschüler – die Teilnehmer durch die Fertigung. Es sei wichtig, Kinder einen Eindruck von möglichen Berufsfeldern zu vermitteln. „Natürlich möchten wir gerne gute Leute in der Region halten“, betonte Trompeter. Als Ziel nannte sie ebenfalls, Mädchen besonders zu unterstützen. Schüler, die sich für eine Teilnahme am „Mathetreff3456“ interessieren, können sich mit ihren Eltern über die Anmeldefunktion auf der Internetseite des Zentrums für Mathematik einschreiben.
Informationen: http://www.z-f-m.de
Seite 298 von 305