„Erst schlapp gelacht – dann nachgedacht“
Die neunten Klassen besuchten das Theater-RequiSit
Live-Musik von Saxophon und Keyboard empfing uns im Korbacher Bürgerhaus. „Erst schlapp gelacht – dann nachgedacht“ Das ist die Devise des Theaters-RequiSit, das alle fünf neunten Klassen in der vergangenen Woche in Korbach besuchten. Die Theatergruppe von RequiSit besteht ausschließlich aus ehemaligen Suchtabhängigen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, über die Sucht und die Schwierigkeiten, diese zu überwinden, aufzuklären.
Das Programm für den Vormittag war zweigeteilt. Zunächst gab es eine Improvisationstheatershow, in der die Themenvorschläge der Schüler spontan in Geschichten verwandelt wurden. Dabei waren Sucht- und Drogenthemen explizit ausgenommen. Das Theater sorgt für eine lockere Stimmung, eine angenehme Atmosphäre und schafft die Vertrauensbasis für den zweiten Teil, so das Konzept der Theatermacher.
In dem zweiten Teil gingen die Schülerinnen und Schüler in drei Schülergesprächsgruppen, in denen die Teilnehmer den Spielern von RequiSiT alle Fragen zum Thema Sucht und Abhängigkeit stellen konnten und auf jede Frage eine ehrliche Antwort erhielten.
Die Gespräche seien von einem hohen Maß an Offenheit und Authentizität geprägt, wurde den begleitenden Lehrerinnen und Lehrern in der parallel dazu stattfindenden Gesprächsrunde berichtet.
Dass Glaubwürdigkeit und Authentizität zwei der wichtigsten Merkmale von RequiSiT sind, wurde auch in den Nachbesprechungen in den Klassen in den Folgetagen deutlich: „Gefallen hat mir die Gesprächsrunde, weil man so in den Alltag eines Süchtigen einblicken konnte und so gesehen hat, was Drogen mit einem machen, …. weil man nun besser weiß, wie schwierig es mit dem Aufhören ist, … wenn jemand was erzählt, was er selber erlebt hat, versteht man es besser ... man hat mitbekommen, wie gefährlich und verheerend Suchtmittel sein können …., dass Sucht nicht nur bei Drogen sein kann, sondern z.B. auch beim Handy und man besser auf sich achtet.“ (Zitate aus den Fragebögen)
Sehr geehrte Damen und Herren,
da es in letzter Zeit leider zu Beschwerden gekommen ist bitten wir Sie, folgende Informationen an die Schüler und Eltern weiterzugeben:
- die Chipkarte mit dem Schülerticket Hessen ist bei jeder Fahrt im ÖPNV mit sich zu führen und auf Verlangen vorzuzeigen,
- die Busfahrer sind berechtigt, sich ein Ausweis zum Vergleich der Daten die auf der Chipkarte gespeichert sind, zeigen zu lassen.
- auf der Chipkarte sind der (maskierte) Vor- und Nachname, der Geburtsmonat und das -jahr sowie das Geschlecht der Inhaberin bzw. des Inhabers gespeichert, daher ist die Chipkarte auch nicht übertragbar.
- weitere Informationen entnehmen Sie bitte beiliegendem Infoblatt.
Sollte keine gültige Fahrkarte bei Antritt der Fahrt vorliegen oder gezeigt werden können, dann muss beim Fahrer eine Fahrkarte gelöst werden, ansonsten kann es bei Kontrolle durch den NVV zu Forderung des erhöhten Beförderungsentgelt (siehe NVV Beförderungsbedingungen § 9) kommen. Die Beförderungbedingungen fügen wir Ihnen ebenfalls bei.
Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie diese Information weitergeben könnten, da es in letzter Zeit schon mehrfach zu Betrugsfällen kam.
Bei Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.
Mit freundlichem Gruß
Nicole Rehhausen
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Die Dänen sind da (HNA, 16.11.2017)
Neues Austauschprojekt der Edertalschule – Europäischen Gedanken vorantreiben
Premiere an der Edertalschule: Erstmals ist eine Gruppe junger Dänen zu Besuch am Frankenberger Gymnasium. Die Jugendlichen aus einem Vorort der dänischen Kleinstadt Vejle sind mit dem Zug angereist und wohnen während ihres fünftägigen Aufenthalts in Gastfamilien. Ein Gegenbesuch ist für Juni nächsten Jahres geplant. Hintergrund ist ein neues Austauschprojekt der Edertalschule, die – nachdem erst kürzlich niederländische Schüler aus Drachten da waren – mit den Beziehungen zu Dänemark den „Europäischen Gedanken“ weiter vorantreiben will, wie Marco Nezi, der den Austausch zusammen mit seinen Kolleginnen Martina Wormsbächer, Dr. Katja Battenfeld und Fachbereichsleiterin Claudia Neumark betreut, gegenüber der HNA sagte. „Wir möchten gerne den Mittelstufenschülern die Möglichkeit geben auf Basis der englischen Sprache einen Austausch in einem europäischen Land zu ermöglichen“, so Nezi. Die Suche nach Partnerschulen in Großbritannien gestalte sich zunehmend schwierig, da dort nur noch wenig Deutsch gelehrt werde und das Interesse an Deutschland zurückgegangen sei. „Wir haben uns daher auf die Suche nach neuen Partnern in Europa begeben und hoffen dadurch, dass sowohl der europäische Kontakt intensiviert als auch die englischen Sprachkenntnisse gefördert werden können.“ Fachbereichsleiterin Claudia Neumark begrüßt das neue Projekt: „Uns ist es wichtig, dass wir den Englisch-Austausch wieder aufleben lassen“, sagte sie. Einen Austausch mit französischen Partnerstädten gebe es bereits seit 40 Jahren an der Edertalschule.
Zuletzt sei man wieder dazu zurückgekehrt, mit der französischen Partnerstadt die Beziehungen zu pflegen. Derzeit bereite man zudem einen Austausch mit Spanien vor, kündigte sie an. Nachdem Schulleiter Claus-Hartwig Otto die 16 dänischen Gastschüler gestern in der „von außen auf den ersten Blick eher altmodischen, aber innen modern ausgestatteten“ Edertalschule offiziell begrüßt hatte, standen für die Jugendlichen noch ein Empfang bei Bürgermeister Rüdiger Heß und eine Stadtführung auf dem Programm. Geplant sind außerdem Ausflüge nach Marburg und zum Nationalparkzentrum. Am Samstag fahren sie wieder nach Hause. „Die Hinfahrt war sehr abenteuerlich, da der Hamburger Hauptbahnhof wegen eines Feueralarms evakuiert werden musste und die Schüler deswegen erst mit mehrstündiger Verspätung hier angekommen sind“, sagte Marco Nezi, der die Gruppe am Frankenberger Bahnhof in Empfang genommen hatte.