






Durch das Erasmus-Projekt wurde es 20 Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse ermöglicht, an einem faszinierenden europäischen Austausch in Athen, Griechenland, teilzunehmen. Vor Ort hatten die Jugendlichen die Gelegenheit, tiefere Einblicke in die reiche Kultur und die vielfältige Sprache des Landes zu gewinnen. Dieser Austausch förderte nicht nur ihre interkulturellen Kompetenzen, sondern stärkte auch das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt innerhalb der Gruppe.
Der folgende Text wurde von Vianne, Sara, Carlotta, und Lana verfasst.
Montag, 28.04.25:
Am ersten Tag trafen wir uns um 03:30 Uhr an der Ederberglandhalle. Der Flug war mit Ausnahme von ein paar Turbulenzen relativ entspannt.
In Athen angekommen, fuhren wir zunächst zu unserem Hotel bei windigem Wetter. Nach einer kurzen Erholungspause erkundeten wir die Gegend und aßen schließlich in einem griechischen Restaurant.
Dienstag, 29.04.25:
Im Anschluss an das Frühstück begann der erste Teil der Stadtführung. Dabei besichtigten wir die Akropolis, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Griechenlands. Während kulturelle und historische Informationen die Führung prägten, genossen wir die eindrucksvolle Aussicht über die Hauptstadt.
Nach etwas Freizeit in der Stadt ging es für uns weiter zum kulinarischen Abend. Zwischen fünf griechischen Gerichten wurde uns deren Ursprung mithilfe eines Theaterstücks veranschaulicht.
Mittwoch, 30.04.25:
Mit Bus und Metro fuhren wir zu unserer Partnerschule „11. Gymnasium Athen Ilion“, wo wir direkt mit offenen Armen begrüßt wurden. Dort durften wir in Gruppen ihren Unterricht besuchen. Ihre lebensfrohe und gesprächige Art merkte man besonders als die griechischen Schüler uns die verschiedensten Tänze vorführten und sogar beibrachten. Danach besuchten wir im zweiten Teil der Stadtführung die Agora, einen historischen Platz im Zentrum von Athen.
Donnerstag, 01.05.25:
Wegen der Einschränkungen des Feiertags konnten wir leider nicht wie geplant den Tag starten. Jedoch machten wir uns trotzdem auf dem Areopag eine schöne Zeit. Mit wehendem Haar setzten wir uns mit der Demokratie in der Antike und Moderne auseinander. Dabei lernten wir die Grundsteine der heutigen Demokratie kennen. Schließlich beendeten wir den Tag im Hotel mit Karaoke und Uno.
Freitag, 02.05.25:
Früh morgens starteten wir mit unserer Partnerschule nach Ergasteria, auf dessen Hinweg wir noch kurz zwei Museen besuchten. Mit einer schönen Sicht auf das Meer betrachteten wir den Poseidontempel von Sounion. Gegen 16 Uhr kehrten wir ins Hotel für eine kurze Entspannungspause zurück. Anschließend genossen wir unseren letzten Abend mit einem leckeren Abendessen, während welchem wir die beleuchtete Akropolis sehen konnten.
Samstag, 03.05.25:
Wir standen früh auf, um unseren Flug zu bekommen. Glücklicherweise konnten wir unbeschwert ankommen.
Abschlusssatz:
Hiermit wollen wir Frau Wickles und Herrn Junglaß für die schöne und gut geplante Reise danken, auf der wir viele wertvolle Erfahrungen sammeln konnten.





Im Rahmen des MINT-EC Management Camps der TU Bergakademie Freiberg versammelten sich einschließlich mir 20 Schülerinnen und Schüler ganz Deutschlands sowie eine internationale Schülerin aus einer deutschen Schule in Südamerika in Freiberg (Sachsen). Uns erwartete in den kommenden Tagen ein sorgfältig ausgearbeitetes Programm verschiedenster Themen des Bereiches Management, als auch generelle Aktivitäten bezüglich Teambuilding.
Das Camp begann nach der Begrüßung mit einer Vorlesung zu den Grundlagen der BWL, um ein grundlegendes Verständnis der Materie zu schaffen. Im Anbetracht der langen Anreise ging es jedoch schnell mit einer Runde Geocaching weiter, ehe der Tag dann einen ruhigen Ausklang fand.
Am nächsten Tag bekamen wir die Möglichkeit, das Aushängeschild der Universität - das Bergwerk „Reiche Zeche“ - zu erkunden. Nachdem wir den Vormittag in 150 Metern Tiefe verbracht hatten, ging es weiter mit einem Vortrag darüber, wie man sein eigenes Startup Unternehmen planen und verwirklichen kann.
Am Mittwoch folgte ein zwar theorielastiger Vormittag, der jedoch durch die Professoren gut gestaltet wurde und bei uns auf großes Interesse stieß. Die Vorträge des Vormittags reichten von dem Beruf als Professor, zu Bilanzen lesen und der Verbindung von Wirtschaftswissenschaften zu moderner Technologie, wie Virtual Reality. Den Nachmittag verbrachten wir mit mehreren Planspielen, um das Gelernte visuell darzustellen, ehe wir die Ehre hatten, zu einem gemeinsamen Abendessen in einer Pizzeria mit dem Dekan der Wirtschaftsfakultät eingeladen zu werden, da das diesjährige Camp eines der ersten Durchgänge des Management Camps war.
Am Tag der Abreise konnten wir dann nach der Verabschiedung noch den Fakultätstag der Wirtschaftswissenschaften besuchen, ehe wir uns auf den Heimweg machten.
Ein solches MINT-EC Camp ist sehr zu empfehlen. Man erhält in wenigen Tagen einen sehr guten und tiefen Einblick in einen Fachbereich, für den man sich interessiert, und welchen man in der Zukunft vielleicht auch anstreben möchte. Es ist auch sehr empfehlenswert, da man viele verschiedene Leute kennenlernt und schnell, trotz der nur kurzen Dauer des Camps, viele Freundschaften schließen kann.
geschrieben von Emelie Wege (E-Phase)
Bilder von (c)MINT-EC
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