Die Orchesterklasse der Edertalschule – ein zukunftsweisendes Musikkonzept stellt sich vor.
Die Edertalschule lädt für Montag, 17. Februar 2020, interessierte Schüler der vierten Jahrgangsstufen sowie deren Eltern aus dem Altkreis Frankenberg zu einem Informationsabend zur neuen Orchesterklasse ein. Beginn der etwa einstündigen Veranstaltung ist um 18 Uhr in der Aula der Schule. In Zusammenarbeit mit der Musikschule bietet das Gymnasium ab dem kommenden Schuljahr wieder eine Orchesterklasse in der Jahrgangsstufe 5 an. Ziel ist es, neben der praktischen Vermittlung von Musik, Nachwuchs für das große Sinfonieorchester der Schule zu gewinnen. Während der Veranstaltung können alle Fragen rund um die Organisation, Unterrichtsinhalte, Kosten und Zuteilung der Instrumente gestellt werden. Die aktuelle Orchesterklasse 5e wird Beispiele ihrer Arbeit geben.
Was ist die Orchesterklasse?
Die Orchesterklasse steht für einen praxisnahen, lebendigen Musikunterricht, der die Vermittlung musikalischen Wissens und das praktische Musizieren von Anfang an im Klassenverband miteinander verbindet. Die Edertalschule möchte mit diesem Förderangebot Möglichkeiten für eine sinnvolle Freizeitgestaltung aufzeigen und besonders die emotionalen, kreativen und sozialen Fähigkeiten fördern.
Weitere Informationen unter anderem zur Anmeldung finden Sie hier.
Bereits im ersten Halbjahr konnte die Edertalschule einige beachtliche Erfolge und sehr gute Leistungen bei diversen Mathematik-Wettbewerben erzielen. Auch wenn im zweiten Halbjahr noch einiges auf uns wartet, hier schon einmal eine Zwischenbilanz:
Fünf Schülerinnen und Schüler konnten zu Schulsiegerinnen und -siegern im Mathematik-Wettbewerb der 8. Klassen (auch liebevoll „Hessentest“ genannt) erklärt werden. Die höchste Punktzahl (46 von 48) und damit den ersten Platz sicherte sich Robin Noel Rauch aus der 8b. Den zweiten Platz belegte Lisa Richter (ebenfalls 8b) mit 44,5 Punkten. Wegen Punktgleichheit gab es zwei dritte Plätze: Lena Himmelmann (8b) und Jan Schmidtmann (8a) erreichten jeweils 43,5 Punkte. Knapp dahinter mit 43 Punkten lag Carlotta Riehl aus der 8e, die damit den 5. Platz belegte.
Alle Fünf werden die Edertalschule in der zweiten Runde am 04. März würdig vertreten. Die Fachschaft Mathematik wünscht schon einmal viel Erfolg!
Nach nur zwei Teilnehmerinnen im vergangenen Schuljahr haben diesmal 20 Schülerinnen und Schüler an den Mathematik-Olympiaden-Hessen teilgenommen. Alle hatten sich in der ersten Stufe, der so genannten „Hausaufgabenrunde“, bei der man einige Aufgaben zuhause lösen und dann bei den Mathematiklehrerinnen und -lehrern abgeben musste, für die zweite Stufe qualifiziert. Dort mussten sie dann in einer vierstündigen(!) Klausur ihre Fähigkeiten und Kreativität beim Lösen der schwierigen Aufgaben unter Beweis stellen. Die jeweils Besten ihrer Jahrgangsstufe wurden zu Schulsiegerinnen und -siegern erklärt:
JgSt. 5: Ferdinand Josef Friedrich Hütte-von Essen
JgSt. 6: Leon Weinand
JgSt. 7: Dunran Wang
JgSt. 9: Cedric Linde
JgSt. 10: Romy Cronau
JgSt. 12: Jeremy Ködding
Dunran Wang aus der 7c ist dabei nicht nur Jahrgangsbester an der Edertalschule, sondern hat hessenweit die drittbeste Klausur geschrieben! Er ist damit für die Landesrunde qualifiziert, die am 21. und 22. Februar in Darmstadt ausgetragen wird. Die Fachschaft Mathematik wünscht ihm viel Erfolg!
Bereits zum vierten Mal nahm die Edertalschule am „Internationalen Mathematik Teamwettbewerb Bolyai“ teil. Der nach einem ungarischen Mathematiker benannte Wettbewerb findet seit 2014 auch in Deutschland statt. Insgesamt 120 Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen mussten sich 60 Minuten lang mit kniffligen Aufgaben auseinandersetzen – und zwar jeweils im Team! Denn anders als die meisten übrigen Wettbewerbe, bei denen nur Einzelleistungen zählen, handelt es sich -wie der Name schon sagt- um einen Teamwettbewerb. Nach vielen Diskussionen über die Aufgaben und mögliche Lösungsstrategien gaben die 32 Teams der Edertalschule am Ende der Bearbeitungszeit jeweils ein gemeinsames Lösungsblatt ab.
Wie schon im Vorjahr war das Team „Die Mathe-Asse“ (Tom Arnold, Leon Bardhi, Jeremy Ködding, Edwin Weiß) aus der Q1 besonders erfolgreich: Die Schüler belegten hessenweit den 5. Platz in ihrer Jahrgangsstufe!
Schulleiter Herr Otto und Fachsprecher Herr Hauck freuten sich über die tollen Leistungen bei den Mathematik-Wettbewerben und gratulierten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren Erfolgen.
S. Hauck
Fachsprecher Mathematik
Regionale Unternehmen informierten Schüler bei Berufsmesse
Ein duales Studium in der Wirtschaft? Oder doch lieber eine Ausbildung beim Finanzamt? Wie wird man eigentlich Polizist? Und kann ich meinen Traumjob auch hier in der Region ausüben? Nach dem Abitur die richtige Berufswahl zu treffen, fällt vielen Schülern schwer. Aus diesem Grund veranstaltete die Bundesagentur für Arbeit am Freitag in der Kulturhalle der Edertalschule in Frankenberg die Berufsmesse „Karriere in Waldeck-Frankenberg“. 20 regionale Unternehmen und Behörden aus den unterschiedlichsten Bereichen stellten sich den Oberstufenschülern zunächst mit einer jeweils zweiminütigen Präsentation vor, ehe die Arbeitnehmer von morgen die Chance bekamen, sich persönlich an den Ständen der Aussteller zu informieren. Heike Fleischmann, Berufsberaterin für Abiturienten bei der Bundesagentur für Arbeit in Korbach, findet solche Veranstaltungen besonders wichtig. „Viele Schülerinnen und Schüler wissen gar nicht, welche Möglichkeiten es gibt, auch in der Region Karriere zu machen“, sagt sie. „Hier auf der Messe können sie sich viel besser orientieren, informieren und mit Leuten aus der Praxis ins Gespräch kommen.“ So machten es auch Paul Ochse und Niklas Beil. Die beiden Zwölftklässler haben auf der Messe einen ersten Eindruck erhalten, wie riesig das Angebot für Abiturienten ist. „Es gibt so viele Berufe, da ist es schwierig, sich jetzt bereits festzulegen“, sagt Paul und auch Niklas weiß noch nicht, welchen Job er später einmal machen möchte: „Es ist eine sehr wichtige Entscheidung, die das ganze Leben beeinflussen kann. Deswegen will sie gut überlegt sein.“ Allerdings: Für die Karriere die Region verlassen, das muss nicht sein. „Es ist eine schöne Ecke hier, es gibt viele Möglichkeiten, die ich vorher gar nicht kannte“, gesteht Paul. „Hier gibt es bestimmt richtig gute Jobs“, ist sich auch Niklas sicher. Lucas Halt kann sich hingegen vorstellen, wegzuziehen und später zurückzukehren. Er findet es toll, dass an seiner Schule eine Berufsmesse organisiert wird: „Ich konnte erste Kontakte knüpfen.“ Und wieso ist die Karriere-Veranstaltung so wertvoll für Arbeitgeber? Julia Schröder, Ausbildungsleiterin bei der Sparkasse Waldeck-Frankenberg, und Jannik Gasse, Ausbildungsleiter bei Finger-Haus, sind sich einig: Vor Ort in den Schulen präsent sein, persönliche Gespräche führen, das mache es aus. Und Lara Pohl von der Personalabteilung bei Viessmann in Allendorf erklärt: „Leider wird es immer attraktiver, von hier wegzugehen. Allerdings waren die Schüler sehr an unserem Unternehmen interessiert.“ Anja Dönges, Ausbildungsleiterin beim Finanzamt Korbach-Frankenberg, verrät, dass es viele Anfragen für ein duales Studium gab. Die Heimat zum Studieren einmal zu verlassen und gleichzeitig in der Region zu arbeiten, sei für sie der perfekte Weg. Jetzt müssen sich die jungen Erwachsenen nur noch bewerben.