

Nach zweieinhalbjähriger Pandemiepause überraschte das komplett neu zusammengestellte Beachvolleyball-Team der Edertalschule nicht nur alle anderen Schulteams, sondern auch sich selbst ein bisschen. Mit einem klaren und souveränen Gesamtsieg beim Regionalentscheid in Hünfeld gegen die Teams aus Eschwege und Hünfeld qualifiziert sich die Edertalschule damit für das Landesfinale Anfang Juli im heimischen Frankenberg.
„Eine Standortbestimmung war nach so langer Wettbewerbspause nahezu unmöglich, sodass wir etwas unsicher an den Start gegangen sind.“, beschreibt Coach Markus Krämer die Team-Stimmung im Vorfeld der Spiele. Letztlich gab das bessere Teamgefüge, das größere Engagement, die größere technische Versiertheit und taktische Ausrichtung den Ausschlag für den insgesamt sehr souveränen Turniererfolg mit nur drei Satzverlusten. Dabei konnte das Team aus routinierteren Mädchen und überwiegend noch unerfahreneren Jungen wertvolle Spiel- und Praxiserfahrungen sammeln, die für das Landesfinale gegen die besten Schulteams Hessen auch dringend notwendig sein werden. Denn gegen die Seriensieger und Stützpunktzentren aus Biedenkopf, Wiesbaden, Hofheim/Kriftel usw. müssen alle Spieler*innen noch mindestens eine Schippe drauflegen, da ist sich der Coach sicher.
Aber zunächst freut sich das gesamte Team über diesen unerwarteten und wirklich verdienten Erfolg – und das zu Recht.
Für die Edertalschule spielten: Amelie Bornscheuer, Mia Gaydos, Marit Landau, Melissa Mischmann, Gabriel Behrendt, Christian Dippel, Ben Förster und Leon Gaier, Coach: Markus Krämer.
Zwei Jahre gewährleistete der Schulsanitätsdienst der Edertalschule in einem pandemiebedingten Notbetrieb die Erste-Hilfe an der Edertalschule. Vier Mitglieder, die sich auch in der DRK-Bereitschaft Frankenberg engagieren, übernahmen den Einsatzbetrieb sowie die Arbeit im schuleigenen Testzentrum. Mit dieser Maßnahme sollten evtl. Infektionswege möglichst überschaubar bleiben. Das eingeschränkte Schulleben bildet auch die Einsatzstatistik der letzten zwei Jahre im Vergleich zu den Vorjahren mit einem sichtbaren Rückgang des Einsatzgeschehens ab.
Normalerweise erhält der SSD in jedem Schuljahr neue Sanis aus den 8. Klassen. Durch die Pandemie konnte im vergangenen Jahr keine Ausbildung erfolgen, sodass nun neue Sanis aus den 8. und 9. Klassen das bestehende Team erweitern. Diese werden bereits als „4. Position“ in die Tagdienste sowie die Pausendienste integriert, um Erfahrungen sammeln zu können. Eine neue Sanitäterin erlebte dabei direkt an ihrem ersten Tag die Versorgung einer Handgelenksfraktur.
Die eigentliche Ausbildung findet in diesem Schuljahr ebenso verzögert statt. Normalerweise liegt diese stets um den Halbjahreswechsel, in diesem Jahr dagegen erst im Frühsommer. Dies stellt eine große Herausforderung für alle Beteiligten dar. Daher gilt es, so viele Erfahrungen wie möglich im Einsatzgeschehen zu sammeln und Routinen auszubilden, damit die Theorie-Praxis-Verzahnung funktionieren kann. Die neuen Sanis werden dabei jahrgangsübergreifend von den „alten Hasen“ angeleitet, bevor sie dann in ein oder zwei Jahren selbst als anleitend tätig werden.
Das Team des SSD freut sich sehr über das große Interesse an seiner Arbeit. Die Bewerbungen aus den 8. und 9. Klassen waren zahlreich, sodass die zu vergebenden Ausbildungsplätze erneut ausgelost werden mussten. Zudem freut sich der SSD auch über die Verstärkung durch Frau Paulus. Sie kann als ehemalige Schulsanitäterin gut an eigene Erfahrungen anknüpfen und steht neben Herrn Pigulla als zusätzliche Ansprechpartnerin im täglichen Einsatzgeschehen für das Team des SSD zur Verfügung.
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