Schülervertretung der Edertalschule sorgt für stimmungsvollen Ferienstart
Stimmungsvoller Start in die Weihnachtsferien: Die Schülervertretung der Frankenberger Edertalschule hatte am Freitag die Schüler der Unter-und Mittelstufe zu einem Weihnachtsmarkt als Benefizveranstaltung in die benachbarte Kulturhalle eingeladen. Dazu war der große Raum mit mehreren tausend Lichtchen illuminiert und mit Stehtischen ausgestattet, auf der Großbildleinwand flackerte Kaminfeuer und aus einem Nebenraum kam der Duft von frisch gebackenen Waffeln. „Wir möchten euch einstimmen auf die beginnende Weihnachtszeit und auf diese Weise die Ferien gemeinsam einläuten“, meinte Schulsprecher Louis Weller, als er in zwei Folgen zunächst die Unter-, dann die Mittelstufe des Gymnasiums mit ihren Lehrkräften im Namen der Schülervertretung begrüßte. Er dankte allen, die diese Feier mit vorbereitet hatten, den Verbindungslehrern Marian Junglaß und Verena Wickles, vor allem aber dem Förderverein, den Spendern und allen Firmen, die für eine Tombola Preise gestiftet hatten. Der Erlös des Losverkaufs sei für die Therapie eines erkrankten Mitschülers bestimmt, erklärte Weller: „Ole, das ist für dich!“ Auch die Imker-Arbeitsgemeinschaft der Edertalschüler beteiligte sich an dem Weihnachtsmarkt. Sie verkaufte für diesen Zweck einen Teil ihrer Honigernte und kleine Dosen mit Salbe. In einer Cafeteria boten Mitglieder des Abiturjahrgangs Crêpes, Kuchen, Waffeln und Punsch an. Mit festlich-weihnachtlicher Musik sorgten der Mittelstufenchor des Gymnasiums mit Matthias Müller sowie ein Bläserkreis, geleitet von Martin Fischer, für den musikalischen Rahmen der Veranstaltung. Mit besonderem Vergnügen: Trompeten und Posaunen stimmten zu Beginn ein Geburtstagsständchen für ihren Orchesterleiter Fischer an, der an diesem Tag Geburtstag hatte, und mehrere hundert Schülerinnen und Schüler sangen mit. Mit Spannung warteten die Schüler am Ende auf die Losziehung der Tombola. Schülersprecher Weller und Gian Luca Hellenthal als stellvertretender Mittelstufensprecher gaben die Gewinne gemeinsam aus.
Text: zve, Foto: Karl-Hermann Völker, HNA vom 20.12.2025
Bildunterschrift:
Gewinne der Benefiz-Tombola: Schulsprecher Louis Weller überreichte den Gewinnern aus der Unter- und Mittelstufe der Edertalschule ihre Preise.
Am 18.11.2025 fuhren die Biologie-Leistungskurse der Q-Phasen von Frau Niederhöfer (Q3), Herrn Croll (Q1) und von Frau Rau (Q1) gemeinsam nach Göttingen ins XLAB.
Die Abfahrt war um 7 Uhr an der Edertalschule in Frankenberg. Wir fuhren gemeinsam mit dem Bus hin und auch wieder zurück. Nach unserer Ankunft wurden wir zunächst freundlich begrüßt und anschließend unseren jeweiligen Räumen sowie den betreuenden Personalkräften zugeteilt. Das XLAB befindet sich auf dem Gelände der Universität Göttingen und ist ein Labor, in dem sich interessierte Jugendliche experimentell mit naturwissenschaftlichen und medizinischen Themen auseinandersetzen können. Das Gebäude ist in vier Etagen gegliedert, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte aus dem MINT- Bereich (Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Mathematik) abdecken. Zur Mittagszeit wurde dann kursweise gemeinsam in der Mensa der Universität gegessen, in der es ein sehr großes und vielfältiges Angebot gab. Die Mensa ist sehr groß, erstreckt sich über zwei Stockwerke und war mit Menschen aus vielen verschiedenen Ländern gefüllt, die alle an der Uni Göttingen studieren oder arbeiten. Dadurch entstand ein Eindruck davon, wie das Leben als Student oder Studentin sein könnte.
Die Leistungskurse der Q1 nahmen jeweils an zwei Genetik-Workshops teil, während sich das Bio-Tutorium von Frau Niederhöfer in seinem Workshop mit Anatomie beschäftigte. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, praktische Einblicke in wissenschaftliches Arbeiten zu gewinnen und verschiedene Inhalte aus dem Biologieunterricht zu vertiefen.
Der Anatomie-Workshop war in eine Theorie-Einheit am Vormittag und eine Praxis-Einheit am Nachmittag aufgeteilt. In der Theorie-Einheit wurde das Tutorium über das Nervensystem informiert und einige weitere Grundlagen der Neurobiologie wiederholt. Im darauffolgenden Praxis-Teil durften die Schülerinnen und Schüler in Partnerarbeit jeweils einen halben Schweinekopf präparieren. Nach einer kurzen Einweisung konnten die Gruppen selbstständig arbeiten und das Gehirn aus dem Schweinekopf entnehmen, ein Gehirn aufschneiden und einen Gesichtsnerv freilegen.
Außerdem wurden menschliche Spenderorgane als Präparate präsentiert, wodurch die Schülerinnen und Schüler einen realen Eindruck vom menschlichen Gehirn und Rückenmark erhalten konnten.
Der Biologie-Leistungskurs von Herrn Croll wurde von der sehr freundlichen und kompetenten Frau Bader betreut. Unser Thema an diesem Tag war die PCR sowie die Agarose-Gelelektrophorese, zwei wichtige molekularbiologische Techniken, um in unserem Fall verschieden Fleischproben zu analysieren.
Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in das Thema sowie eine ausführliche Erklärung darüber, was wir durchführen und worauf wir besonders achten müssen. Danach durften wir direkt ins Labor (BSL-1) gehen und mit den Experimenten beginnen. Zunächst isolierten wir DNA aus verschiedenen Fleischsorten. Jede Gruppe erhielt eine Fleischprobe von einem unterschiedlichen Tier. Ziel des Experiments war es, herauszufinden, von welchen Tieren die jeweiligen Fleischproben stammten. Nachdem die DNA isoliert worden war, vervielfältigten wir sie mithilfe der PCR. Während die PCR lief, hatten wir unsere Mittagspause.
Anschließend kehrten wir ins Labor zurück und führten die Agarose-Gelelektrophorese durch. Dies war besonders spannend, da man die DNA gezielt in sogenannte Kammern pipettieren musste und danach das Ergebnis der jeweiligen Fleischprobe sichtbar wurde. Das Agarosegel wurde unter UV-Licht gestellt, wodurch die DNA-haltigen Banden zu leuchten begannen. Mithilfe eines Markers konnten wir schließlich bestimmen, welche Gruppe welche Fleischart untersucht hatte.
Der Biologie-Leistungskurs von Frau Rau, hatte einen Kurs zum Thema Genregulation und Epigenetik belegt. Dort haben wir nach einer theoretischen Einführung ein Experiment durchgeführt, in dem wir unterschiedliche Zelltypen auf ihre Aktin Konzentration untersucht haben. Zu Beginn hat jede Gruppe ein Präparat eines Organs zugeteilt bekommen. Diese haben wir zunächst seziert und durch mehrere Verfahren erhielten wir eine Lösung, welche es uns mittels der Gelelektrophorese ermöglichte, Aufschluss über die Konzentration des Proteins Aktin zu erlangen. Da Aktin eine wichtige Rolle in der Muskelkontraktion spielt, konnten wir eine hohe Konzentration in Herzmuskelzellen ermitteln. In anderen Zellen, wie denen der Leber, konnten wir jedoch nur eine geringe Konzentration feststellen. Dies ließ uns auf die Regulation der Herstellung von Aktin in den unterschiedlichen Zellen schließen.
Nach dem Abschluss der Kurse erhielten alle Teilnehmer noch eine Urkunde. Insgesamt konnten durch den Besuch im XLAB die Unterrichtsthemen sinnvoll vertieft werden und wertvolle Erfahrungen mit Praxisbezug gesammelt werden. Der Tag endete spät am Abend mit der Rückkehr nach Frankenberg.
Von Anna (Q3), Liana (Q1), Fee (Q1) und Leni (Q1)
Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigten,
uns stehen genügend Lehrkräfte zur Verfügung, um die Betreuung bzw. den Unterricht sicherstellen zu können. Sobald wir wissen, wann der Busverkehr wieder aufgenommen wird, erfahren Sie dies sofort über die Homepage. Der Unterricht der Jahrgänge 5-10 sowie die Ags enden nach der 6. Stunde. Leider haben wir noch keine offizielle Rückmeldung der Verkehrsbetriebe, ob der Busverkehr wieder aufgenommen wird.
Nachricht der BKV Bad Wildungen:
"Aufgrund der aktuellen Wetterlage wird der Busverkehr heute nicht mehr aufgenommen. Die Sicherheit unserer Fahrgäste und Mitarbeitenden hat oberste Priorität. Wir bitten um ihr Verständnis."
Mit freundlichen Grüßen
Markus Koch