Hallo, mein Name ist Marit und ich bin in der 10. Klasse. Ich habe im zweiten Halbjahr fünf Monate in Irland verbracht.
Ich habe dort außerhalb von einer kleinen Stadt bei einer Gastfamilie auf einem Pferdehof gewohnt. In Irland war ich auf einer öffentlichen Schule und habe das Transition Year besucht. Das,Transition Year (TY) ist eine Art Zwischenjahr in der irischen Schule, welches bei der Berufsfindung hilft. Es ist eher praktisch und es werden zusätzlich zum Unterricht viele Workshops und Ausflüge angeboten. (Kanu fahren, Praktikum, Erste-Hilfe-Kurs etc.) Mein persönliches Highlight war das Praktikum, welches ich bei einer Tierärztin gemacht habe. Außerdem trägt man in Irland Schuluniform, das war eine ganz neue Erfahrung für mich war, aber ich fand es sehr praktisch.
Ich war in Irland zusammen mit der Organisation„Volunta“, die zum Deutschen Roten Kreuz gehört. Volunta bietet Austauschprogramme nach Irland, Spanien, Südafrika, Kanada und in die USA an. Das Besondere an dieser Organisation ist, dass man während seines Austausches einen kleinen Freiwilligen Dienst macht. Ich habe zum Beispiel manchmal in einer Suppenküche (irische Tafel) geholfen.
Die Bewerbung für den Austausch war relativ einfach und ich musste mich eigentlich nur online bei der Organisation registrieren und wurde dann zu einem Gespräch eingeladen.
Mir persönlich hat es in Irland sehr gut gefallen und ich würde es jeder Zeit wieder machen. Die Natur ist wunderschön und die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit. Au0ßerdem habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt. Durch die Schule und die Organisation habe ich viele neue Leute aus ganz Europa kennengelernt und bin selbstständiger geworden. Mein Englisch hat sich deutlich verbessert und mir fällt es mittlerweile nicht mehr schwer, zu sprechen und Filme auf Englisch zu gucken.
Am Montag, den 08.05.2023, trafen wir, die Klasse 8d, über den Verein ,,Journalismus macht Schule" in einer Videokonferenz Frederik Obermaier. Dieser Verein existiert seit 2022 und möchte Schüler*innen über das Thema Journalismus informieren.
Frederik Obermaier ist ein deutscher Investigativjournalist und Bestsellerautor. Er gründete zusammen mit seinem Kollegen Bastian Obermayer eine Firma namens Papertrail. Obermaier arbeitete schon für den Spiegel, ZDF und zwölf Jahre lang für die Süddeutsche Zeitung. Er studierte Journalistik und Politikwissenschaft. Obermaier gewann Preise, wie z.B. den CNN-Award, den deutschen Journalisten-Preis und den Pulitzer-Preis.
Bei investigativem Journalismus müssen Journalisten ihre Projekte genau untersuchen, Informationen aufspüren und Sachverhalte tiefgehend recherchieren. Außerdem müssen sie durch verdecktes Arbeiten an schwer zugängliche Quellen herankommen. Die Veröffentlichungen dieser Berichte sind meistens Enthüllungen oder sogar Skandale, die für die Beteiligten unangenehm sind und große Folgen haben können.
Im Gespräch mit uns äußerte Frederik Obermaier, er möge seinen Beruf sehr gerne, da er seine Neugier darin ausleben könne. Sein Beruf sei spannend und es gebe immer etwas Neues zu entdecken, dennoch könne der Beruf auch gefährlich sein, erklärte Obermaier uns im Interview. Bevor ein Bericht veröffentlicht werden könne, müsse alles von Juristen überprüft werden. Außerdem sei es besonders wichtig, alle Quellen, auch vor den Behörden, zu schützen. Es komme auch manchmal dazu, dass Artikel nicht veröffentlicht werden oder Fälle nicht gelöst werden könnten, erzählte er uns weiter. Journalisten arbeiten fast immer im Team und oft an mehreren Projekten gleichzeitig. Seine größten gelösten Fälle sind die Panama Papers, Bahama-Leaks, Paradise Papers, Ibiza Affäre und das Pegasus-Projekt.
Bei den Panama Papers handelt es sich um vertrauliche Dokumente, in denen es um Steuerhinterziehung und Geldwäschedelikte geht. Beteiligte sind Politiker, Firmen und Prominente, wie z.B. Shakira und Messi. Über diese Erlebnisse schrieb Frederik Obermaier zusammen mit Bastian Obermayer ein Buch.
Zum Abschluss gab er uns ein paar Tipps, falls wir selbst Journalisten werden wollen. Man solle sich nicht von schlechten Schulnoten abschrecken lassen, dieses Studium zu beginnen und viel lesen und schreiben. Außerdem sei es wichtig, hartnäckig zu bleiben und viel Geduld zu haben. Er riet uns, ein Praktikum bei einer regionalen Zeitung zu machen.
Uns hat das Gespräch sehr gut gefallen. Wir haben sehr viel über den Beruf im Bereich des investigativen Journalismus gelernt. Wir konnten Frederik Obermaier viele Fragen stellen, die er uns ausführlich beantwortete. Es war eine schöne Erfahrung einen Einblick in einen uns vorher unbekannten Beruf zu bekommen.
Falls ihr noch mehr darüber erfahren wollt, schaut doch gerne bei Twitter: @f_obermaier oder @paper_trail_m oder bei Instagram unter papertrail.media vorbei.
Von Maja Scheidtweiler und Marie Pohl 8d
Nach zahlreichen ausgefallenen schulinternen Jahrgangsturnieren und schulübergreifenden Wettkämpfen erhielten die Schüler der Jahrgänge 2004 – 2007 (Wettkampfklasse I) von den Schulsportkoordinatoren des Schulamtes die Gelegenheit, beim Pilotversuch „Kreisentscheid Beach Soccer“ auf dem feinen Sand des „Bolzcourts“ Korbach teilzunehmen. Hierbei galt es, barfuß auf 40cm hohem Sand im „4 Feldspieler + Torwart“-Format ein 5,50 Meter breites Tor zu verteidigen und möglichst viele Treffer im gegnerischen Tor zu versenken. Und so fand der spezielle „Beach Soccer“-Ball bei reichlich unterhaltsamer Musik tatsächlich auch insgesamt 26 Mal den Weg ins auffällig gelb lackierte Tor – wenngleich bisweilen auf äußerst kuriose Weise. Insgesamt vier Beach-Teams der Edertalschule der Jahrgangsstufen 10 bis 12 zeigten auf dem ungewohnten Geläuf nach etwas Eingewöhnung ihr fußballerisches Können. In einem äußerst fair geführten Turnier sah es lange Zeit so aus, als könnten die Elftklässler der ETS nach Tabellenführung am Ende der Hinrunde den 1. Platz recht klar eintüten. Gerüchten zufolge gab es eine saftige „Kabinenpredigt“ bei den 12ern der ETS, die bei diesen ungeahnte Comebackqualitäten in der Rückrunde auslöste. Mit vier Siegen, einem Unentschieden und nur einer Niederlage wurde das letztliche Siegerteam der Klasse 12 (siehe Foto) am Ende sicherlich nicht ganz unverdient 1. Kreissieger im Beach Soccer.