Freundschaft mit den „Holländern”
Bericht über den Niederlandeaustausch vom 31.3. bis zum 5.4.2019
1.Tag, So 31.3.: Ankunft der Austauschschüler
Endlich! Nach einer mehrstündigen Zugfahrt waren die Holländer eingetroffen. Jeder blickte sich voller Erwartung um und manche hatten Willkommensplakate gebastelt. Nach dem Abendessen blieb noch genug Zeit, um das Haus zu zeigen, sich kennenzulernen... Schon nach ein paar Worten Englisch verflog die Sorge eines Kommunikationsproblems.
2.Tag, Mo 1.4.: Vorstellung der ETS und der Stadt Frankenberg mit anschließendem Bowling
Den Morgen diesen Tages verbrachten wir zuerst in der alten Halle, wo wir uns alle näher kennenlernten. Darauf zeigten wir ihnen die ganze Schule insbesondere der Sammlung (Vivarien & Aquarien), von der viele begeistert waren. An Stationen in der historischen Altstadt konnten sie mit unserer Hilfe mehr über Frankenbergs Geschichte erfahren. Nach leckerer Lasagne in der Mensa liefen wir dann auch schon zum Bowlingcenter, wo wir einen sehr schönen Nachmittag verbrachten.
3.Tag, Di 2.4.: sportorientierter Tag in Willingen
Ausgestattet mit Lunchpaketen von zu Hause fuhren wir mit dem Zug nach Willingen, um zuerst Schlittschuh zu laufen. Hierbei hatten alle Spaß, auch wenn es für manche das erste Mal war. Mittags erwarteten uns die Fantastic Rooms (Schwarzlichtminigolf), die so wunderschön waren, doch manchen Kopfschmerzen bereiteten. Das Programm endete mit der Ankunft in Frankenberg um 16:40 Uhr. Vorher konnte man übrigens klären, dass man an anderen Stationen ein- und aussteigt.
4.Tag, Mi 3.4.: Besichtigung Marburgs mit Besuch des Chemikums
Wieder ging es mit der Bahn zu einer weiteren Unternehmung. Am Marktplatz in Marburg startete eine holländische Stadtführung, die bis zu den endlosen Treppen zum Schloss ging und zur belohnenden Pizza führte. Eine regnerische Freizeit erlaubte trotzdem einen angenehmen Blick in die Innenstadt. Den gesamten Nachmittag verbrachten wir darauf mit spektakulären Experimenten im Chemikum. Dies war der längste Tag, den wir mit dem geplanten Programm verbrachten.
5.Tag, Do 4.4.: Besuch des Korbacher Wolfgang-Bonhage Museums, lange Freizeit & gemeinsames Abschlussgrillen
Diesmal erfuhren wir etwas über 250 Mio. Jahre alte Fossilien (z. B. den Korbacher Dackel) und den Goldbergbau in Korbach. Nach der Museumsführung folgte der direkte Rückweg gegen Mittag. Bis zum geplanten Grillen am Abend blieb allen genug Zeit, um ein Souvenir zu kaufen und den letzten Tag miteinander zu verbringen! Zur Seegerteichhütte in Rosenthal waren auch die Gastfamilien eingeladen, dank denen ein vielseitiges Buffet bereitstand. Trotz des bevorstehenden Abschieds herrschte eine unbeschwerte und heitere Stimmung!
6.Tag, Fr 5.4.: Abschied
Wie besprochen fanden sich alle rechtzeitig ein, um ihren Gastschüler zu verabschieden. Obwohl der Austausch nur wenige Tage dauerte, fiel der Abschied sehr schwer! Am Ende hätte jeder gerne mehr Zeit bis zum „Goodbye“ gehabt!
Fazit: Ein Austausch ist eine unvergessliche und besondere Erfahrung, die nicht nur die englischen Sprachkenntnisse fördert. Durch das Sprechen werden Unsicherheiten genommen und so das Selbstbewusstsein gestärkt. Außerdem begegnet man Menschen, die andere Gewohnheiten haben, und man lernt voneinander. Im ständigen Umgang miteinander wird Vertrauen aufgebaut, die Gespräche werden intensiver und Freundschaften entstehen!

