MINT bot spannende Einblicke (HNA, 23.12.2016)
Projekt zur Optimierung der Verkehrssituation an Edertalschule soll realisiert werden
Verblüffende Experimente, aktuelle Projekte und Vorführungen mit „Knalleffekt“: Spannende Einblicke in die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – kurz MINT – bekamen die Besucher bei der gleichnamigen Messe an der Frankenberger Edertalschule. Knapp 100 Schüler aller Jahrgangsstufen präsentierten in der Kulturhalle naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Projekte, mit denen sie sich in Arbeitsgemeinschaften und Kursen, oftmals zusätzlich zum regulären Unterricht, beschäftigen. „Heute können wir uns ein bisschen austauschen und informieren, was hier an der Schule alles so läuft“, sagte Uwe Neumann, als er die Messe eröffnete. Anders als bei der Musik, die ebenfalls Schwerpunktthema an der Edertalschule sei, dringe von den MINT-Themen meistens nur wenig nach außen. Das traf allerdings nicht auf ein Projekt zur Analyse und Optimierung der Verkehrssituation an der Edertalschule zu, mit dem die Schüler – wie berichtet – im vorigen Jahr 7000 Euro beim MINT-EC-Schulwettbewerb der Dr.-Hans-Riegel-Stiftung „Schule schafft Zukunft“ gewonnen hatten und das sie Mitschülern, Lehrern und Eltern an diesem Nachmittag mit einem selbstgedrehten Film vorstellten. „Wir sind guter Dinge, dass es möglichst bald umgesetzt wird und es dann wirklich zu einer Entspannung an der Schule kommt“, kündigte der betreuende Lehrer Oliver Blinn an. Gleichsam als Vorbereitung auf ihren Beitrag zum Wettbewerb „Jugend forscht“ informierten Laura Hallmann und Dina Röhle über ihr Forschungsprojekt zum Nachweis von Glyphosat. Gekoppelt war die MINT-Messe mit einem Schülerwettbewerb: Es galt in kleinen Gruppen, eine Leonardo-Brücke zu bauen. Bei der auf den Erfinder Leonardo da Vinci zurückgehenden Konstruktion stützen sich die Bauteile durch geschickte Verschränkung gegenseitig. Das Team „Ködding“ freute sich über den Sieg.

