Abschied und Willkommen (HNA, 06.02.2014)

Abschied und Willkommen (HNA, 06.02.2014)

Personelle Veränderungen an der Edertalschule – Sina Wagner Beamtin auf Lebenszeit

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„Nach kurzem BWL-Studium hat sie doch noch ihre richtige Bestimmung gefunden.“ Mit diesen Worten überreichte Stefan Hermes, der Schulleiter der Frankenberger Edertalschule, die Ernennungsurkunde an Sina Wagner zur Beamtin auf Lebenszeit. Seit Februar 2010 ist sie schon mit einem Lehrauftrag am Frankenberger Gymnasium beschäftigt. Die „Rückkehrerin“ machte im Jahr 2000 an der Edertalschule ihr Abitur und fühlt sich an der Schule wohl. Befragt nach ihren Wünschen, fällt ihr auf Anhieb nichts ein: „Alles ist gut. Ich bin gerne hier.“ Am meisten freut sie sich auf die Vorbereitung der Englandfahrten, die sie schon seit drei Jahren leitet. Aber auch die Organisation des Betriebspraktikums der Oberstufe macht ihr viel Freude: „Es ist aufwändig und deshalb eine Herausforderung.“ Diesem freudigen Willkommen folgten die Verabschiedungen – mit einer Träne im Knopfloch. „Leider gilt es nun Adieu zu sagen. Ich hätte gewünscht, dass das nicht sein muss.“ Zum Halbjahresende verabschiedeten Hermes und die Vorsitzende des Personalrats Conny Jordan sechs Lehrkräfte mit Blumensträußen. Cathrin Dewald geht nach einer halbjährigen Abordnung an der Edertalschule an ihre Stammschule, das Schwalmgymnasium Treysa, zurück. Ihr wurde ein herzlicher Dank für ihren schnellen und flexiblen Hilfseinsatz in einer unterrichtlichen Notsituation ausgesprochen. Ebenfalls als Helferin in der Not engagierte sich Ilona Engel im Bereich Kunst für die musische Bildung ihrer Schüler. „Ich habe hier viel gelernt“, kommentierte sie ihre Zeit an der Edertalschule. „Am liebsten würde ich Ihnen allen auch Blumensträuße überreichen.“ Vier Referendare beendeten mit dem zweiten Staatsexamen erfolgreich ihre Ausbildung am Gymnasium: Natalie Krümmelbein, Carola Quadt, Erik Rothermund und Marius Schmidt. „Sie waren sehr, sehr engagiert und haben sich bei uns hohen Respekt erworben. Auch menschlich hat alles hervorragend gepasst“, lobte Hermes. „Wir wünschen Ihnen alles Gute für die private und berufliche Zukunft.“ Conny Jordan schloss sich diesen guten Wünschen an: „Leider steht die Schule stellenmäßig sehr schlecht da. Wir hätten Sie alle gern übernommen.“ Anschließend überreichten die Vertreter der Fachschaften noch Präsente, bevor die frisch gebackenen Lehrer zum Kuchenbüfett baten. Zwar sind kaum Festanstellungen in Aussicht, aber alle haben Zeitverträge, so dass keiner in die Arbeitslosigkeit geht.