Mit Musik nach Bethlehem (HNA, 11.12.2017)

Orchesternachwuchs der Edertalschule gestaltete Konzert vor 400 Zuhörern

mit musik nach bethlehem 111217Angenommen, die Hirten und Könige damals wären Musikanten gewesen. Was hätten sie dem Kind in der Krippe mitgebracht? Ihre schönen Instrumente natürlich - das war für die jungen Nachwuchsmusiker der Orchesterklassen 5d und 5e sowie des Jugendorchesters der Edertalschule ganz selbstverständlich. Vor rund 400 Zuhörern in der Kulturhalle inszenierten sie ihr ganz eigenes, selbst erarbeitetes musikalisches Weihnachtsspiel und bekamen dafür großen Beifall. „Noch kein halbes Jahr ist es her, dass ihr in die 5. Klasse aufgenommen worden seid und eure Instrumente bekommen habt - und nun spielt ihr schon so wunderbar!“, freute sich Oberstudiendirektor Claus-Hartwig Otto, nachdem das Adventskonzert simultan mit allen drei Gruppen, den Orchesterklassen 5d, 5e, 6e und dem Jugendorchester, geleitet von Markus Wagener, Gertrud Will und Martin Fischer, mit dem Lied „Stern über Bethlehem“ eröffnet worden war und alle Besucher kräftig mitgesungen hatten. Dass das Thema Weihnachten sehr individuell und mit weltweiten Bezügen zwischen Choral und Samba variiert werden kann, zeigte das vielfältige und anspruchsvolle Programm der jungen Musiker. Die Klasse 6e bot ein Menuett aus Händels Wassermusik, aber auch das Spiritual „Oh, When The Saints“ mit guter Bläserbesetzung. Bei einer Gavotte von Paganini zeigten die Streicher ihr schon erstaunliches Können. Für das Jugendorchester hatte Martin Fischer wirkungsvolle Arrangements geschrieben, wobei die Filmmusik „Somewhere in My Memory“ aus „Kevin allein zu Haus“ besonders schöne Klangbilder entwickelte. Zwei Weihnachtslieder und drei wallisische Melodien des geschlossen aufspielenden Jugendorchesters brachten ebenfalls viel Farbe ins Programm, bevor zum Schluss noch einmal alle Ensembles mit imponierender Klangfülle gemeinsam in „Rudolph, The Red-Nosed Reindeer“ einstimmten. „Wir haben nun schon die 15. Orchesterklasse seit Ernennung unserer Schule zum Gymnasium mit musischem Schwerpunkt gebildet“, schaute Studiendirektor Markus Wagener zurück. „Diese breite instrumentale Ausbildung alle Jahre über wäre nicht möglich gewesen ohne die Leistung der Lehrerinnen und Lehrer der Kreismusikschule. Ihnen möchte ich heute einmal besonderen Dank sagen.“ Schüler und Eltern unterstützten ihn dabei mit herzlichem Applaus.