Immer wieder gerne! (09.10.2017)

Ultimate-Frisbee-Turnier an der Edertalschule
 

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Auch zum zehnjährigen Jubiläum des Ultimate-Frisbee-Turniers der Edertalschule fanden sich traditionell am dritten Oktober zehn Teams mit knapp hundert aktuellen und ehemaligen Spielern und Spielerinnen sowie vielen Freunden und Sympathisanten ein, um diesem schnellen, rasanten und spektakulären Spiel zu frönen. Was im Jahr 2003 als kleines Schulsportprojekt begann, ist mittlerweile aus dem Schulleben der Edertalschule kaum mehr wegzudenken. Seit der AG-Gründung 2004 ist die Lust und der Spaß an diesem äußerst laufintensiven Endzonenspiel ungebrochen und die Nachfrage immer weiter gestiegen. Was diese Sportart so attraktiv macht? Sportlehrer und AG-Leiter Markus Krämer sieht die besondere Faszination des Spiels in dessen Schnelligkeit, der guten Erlernbarkeit und der Attraktivität des Spielgerätes. „Es braucht nicht viel, um direkt mit- und auch gegeneinander spielen zu können“, stellt Krämer fest. Das besondere ist aber fraglos der so genannte „Spirit of the game“ – das schiedsrichterlose Spielen, das kooperative Fairplay und die Art der Kommunikation. In anderen Sportarten wird über das Hawkeye und Videobeweise diskutiert. Beim Ultimate Frisbee werden strittige oder unklare Situationen einfach direkt zwischen den zwei unmittelbar Beteiligten unter Beachtung eines Fairness-Kodex geklärt. So etwas wie Rudelbildung gibt es daher gar nicht. Diese Selbstregulation bis hin zur gemeinsamen Spielreflexion mit Ergebnisfeststellung im Abschlusskreis ist ebenso besonders wie faszinierend, denn es funktioniert. „Es gibt kaum eine Sportart, bei der das Verantwortungsbewusstsein der Jugendlichen für das eigene Spiel, die Fairness und der Respekt gegenüber dem eigenen und dem gegnerischen Team derart intensiv gefordert und gefördert werden. Das macht Ultimate Frisbee so wertvoll für Schule und Schulsport!“, betont Krämer voller Überzeugung. Da verwundert es nicht, dass die begehrte Trophäe „ Spirit of the game-Team“ am Turnierende an das fairste, kooperativste und respektvollste Team vergeben wird – gewählt natürlich von allen teilnehmenden Teams. Das ist Frisbee...
Eine weitere Besonderheit des Spiels, der Frisbee-AG und natürlich auch des Turniers ist das gemeinsame Spielen über Alters- und Geschlechtergrenzen hinweg. Da besteht ein Team beispielsweise aus 13- bis 28-jährigen Jungen, Mädchen, Frauen und Männern. Auch Pädagogen-Teams waren in den letzten Jahren bereits am Start. Wahrlich ein „Spiel ohne Grenzen“...
Der Sieger des  Jubiläumsturniers „Dual Disc“ (ein Mix-Team aus aktuellen und ehemaligen AG-lern) setzte sich dieses Jahr nach einem über achtstündigen Turniermarathon mit zehn Teams knapp gegen „Die Spartiaten“ (Ehemalige) und „DISCription of Ultimate“ (ehemalige und aktuelle AG-ler) durch. „Das entscheidende ist aber nie der Turniersieg, sondern der Turnierverlauf und die Ultimate-Atmosphäre – und deswegen machen wir weiter, solange Scheiben fliegen können!“, resümiert Krämer in Dankbarkeit an alle und Vorfreude auf das kommende Jahr.
 

Dieses Jahr dabei waren:
Die Frisbeenchen – Die Spartiaten – Die Verwerflichen – Die reudigen Eimer - Duel Disc – Power Rangers - Nice Catch – DISCription of Ultimate – Das Gurkenrudel - Stachoverthrow