„Echte“ 68er zurück (HNA, 21.06.2018)

Klassentreffen der ehemaligen Abiturienten der Edertalschule nach 50 Jahren

echte 68er zurueck210618Fünf Jahrzehnte nach ihrer Verabschiedung 1968 kamen ehemalige Edertalschüler zu einem Wiedersehen in Frankenberg zusammen. Herbert Kraft, Martin Theiß und Wilfried Ernst hatten das Klassentreffen der „echten“ 68er organisiert, zu dem die Schüler der ehemaligen 10b eingeladen waren. Die Klasse ging später in einem sprachlichen und einem  mathematischen Zweig auf. Der erste Treffpunkt war das Gasthaus Vöhl, ein bereits zu Schülerzeiten beliebtes Traditionslokal. Nach dem freudigen Wiedersehen wurde zunächst die Neugestaltung der Fußgängerzone gewürdigt sowie der Bahnhofsvorplatz in Augenschein genommen, der nicht nur den ehemaligen Fahrschülern besonders gefiel. Beim Gang über Burgberg und Obermarkt erhielten die Ehemaligen Informationen über bereits durchgeführte sowie geplante Projekte, die das Stadtbild gegenüber der eigenen Schulzeit stark verändern. Ziel des Stadtrundgangs war die Edertalschule, in der die Alt-68er von Oberstudiendirektor Claus-Hartwig Otto begrüßt wurden. Bei einer Führung durch das Schulgebäude konnten die Ehemaligen nicht nur die baulichen Ergänzungen der vergangenen 50 Jahre in Augenschein nehmen, sondern erhielten durch die anschaulichen Erläuterungen des Schulleiters auch eine Vorstellung von der ständigen, inhaltlichen Weiterentwicklung und der immer größer werdenden Angebotspalette des Frankenberger Gymnasiums.

Mit einer Spende an den Förderverein bedankten sich die einstigen Schüler für die ausführliche und eindrucksvolle Führung durch die „alte Penne“. Beim Abendessen war es für die ehemaligen Mitschüler spannend zu erfahren, welchen Werdegang die anderen eingeschlagen hatten. Die Jubilare freuten sich, dass auch ihr ehemaliger Lehrer Adolf Fiedler der Einladung gefolgt war. Zahlreiche Fotos ließen die Schulzeit wieder lebendig werden und erinnerten an die Zeit vor 50 Jahren. Ein gemeinsames Frühstück läutete den zweiten Tag des Jubiläums-Klassentreffens ein. Beim Abschied waren sich schließlich alle einig, dass ein Wiedersehen noch vor der Hundertjahr-Feier der ehemaligen Schule im Jahr 2022 erfolgen soll.

Sie kamen fünf Jahrzehnte nach dem Abitur zusammen: Elke Arend-Harwardt, Ulrich Brandt, Wilfried Ernst, Margret Kahler-Agbalaka, Herbert Kraft, Waltraud Kramer (geb. Schüler), Annelie Möller (geb. Kinzel), Gundhilt Müller (geb. Koch), Ingrid Noll (geb. Seiler), Heinz Nusime, Ulrike Paulus-Jung, Ursula Quiring (geb. Böttcher), Günther Riemann, Klaus Ruhwedel, Ursula Schönewerk (geb. Kuhnhenn), Ruth Swoboda (geb. Föllmann), Martin Theiß, Rudolf Völker.