In der Pole-Position (18.06.2018)

Übergabe der Abi-Zeugnisse an der Edertalschule: Heyer und Engelhard mit Note 1,3

in der pole position 180618Es war ein wunderbares Bild am Freitagabend in der Kulturhalle: Bei der feierlichen Übergabe der Reifezeugnisse strahlten 119 frischgebackene Abiturienten des Frankenberger Gymnasiums Edertalschule vor Freude und Stolz – während die ebenso stolzen Eltern und Verwandten stehend Beifall zollten. Auch ihr Mitzittern und Daumendrücken während der schriftlichen und mündlichen Abiprüfungen war von Erfolg gekrönt worden. Als Jahrgangsbeste wurden Nina Engelhard aus Geismar und Sampo Heyer aus Frankenberg geehrt. Sie hatten das Abi jeweils mit dem Notendurchschnitt 1,3 geschafft. Zu den Klängen des Schulklassikers „Pomp and Circumstance“ waren die jetzigen Absolventen vor rund neun Jahren in der Edertalschule begrüßt worden – zu „Pomp and Circumstance“ des Jugendsinfonieorchesters erlebten sie nun auch den „größten Tag“ ihrer Schulkarriere: Mit dem Abschlusszeugnis in der Hand wurden die Abiturienten würdig verabschiedet.

„Abinauten – aus Punkten werden Sterne“, hatten sich die Absolventen als Motto gewählt. „Sterne leuchten, leuchtende Sterne braucht unsere Welt“, griff Schulleiter Claus-Hartwig Otto das Motto auf. „Eine große Wissenswolke seid ihr geworden“, rief Otto seinen Abgängern zu. „Die Zukunft kann kommen“, war die einhellige Meinung der Redner, darunter der Erste Kreisbeigeordnete Karl-Friedrich Frese und Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß. Mit dem Reifezeugnis könnten die Abiturienten nun den nächsten Schritt gehen - diese „Pole-Position“ sollten sie für ihre weitere Karriere gewissenhaft nutzen. Dazu müsse mit dem Wissen aber auch verantwortungsvoll umgegangen werden. „Auf der langen Lebensreise beginnt nun eine weitere Etappe, die nicht einfach sein wird. Dazu braucht es viel Mut. Aber der Weg ist das Ziel“, sagten Katja Schönewolf vom Elternbeirat und Tanja Bossert vom Förderverein. Wie zu hören war, werden die meisten Abiturienten nun ein Studium beginnen. Nach musikalischen Zwischenspielen von Chor und Orchester gaben die Abiturientinnen Verena Löw und Jessica Specht einen amüsanten Rückblick auf 4800 Tage Schulzeit und viele, viele Klausuren: „Wir können zwar eine Steuererklärung analysieren, interpretieren, diskutieren und in mehrere Sprachen übersetzen – aber wie wir sie ausfüllen müssen, wissen wir nicht.“ Sie zogen letztlich aber ein sehr positives Fazit: „Schule ist wie eine große Familie. Immer war jemand für uns da. Die Lehrer wurden für uns zu Vorbildern.“ Mit der musikalischen Form der „Fuge“ erinnerte Lehrer Martin J. Fischer als Tutorensprecher sehr kurzweilig an die „langjährige Zusammenarbeit“ mit den Abiturienten.