Beachvolleyball-Team der Edertalschule auch dieses Jahr fürs Landesfinale qualifiziert

Wegen des ausgefallenen Kreisentscheids trat die Edertalschule mit zwei Teams beim Regionalentscheid an und belegte abschließend den ersten und fünften Platz – ein erfreuliche Gesamtleistung beider Teams.
 
IMG 1817 Kopie 1Dabei verlief das Turnier für das Team 2 der ETS etwas unglücklich. Musste man mit Niederlage gegen den Turnierfavoriten aus Vellmar noch rechnen, war die 1:2-Niederlage gegen Hilders ebenso knapp wie ärgerlich. Dem völlig ungefährdeten 2:0-Sieg des starken Mädchen-Teams standen dabei nach engen und hart umkämpften Spielen zwei Niederlagen des Mixed- und des Jungen-Teams gegenüber, die einen Einzug ins Halbfinale leider verhinderten. „Schade, denn für dieses Team war hier mehr drin“, resümierte Coach Markus Krämer bedauernd. Im Spiel um Platz 5 dominierten dann aber vor allem das Mädchen- und das Mixed-Team den Gegner aus Sontra nach Belieben und holten die entscheidenden zwei Punkte für den Sieg.
Nach einer unerwarteten Auftaktniederlage gegen den Lokalrivalen der Gesamtschule Battenberg steigerte sich das Team 1 der Edertalschule und kämpfte sich mit einer zunehmend konzentrierter und stabiler werdenden Leistung bis zum Finalsieg im Regionalentscheid. Jetzt steht mit dem Landesfinale Mitte Juni die letzte Herausforderung der diesjährigen „Jugend trainiert für Olympia“-Wettbewerbe für die Volleyball-AG der Edertalschule an.


„Die Konzentration und Routine hat in der Mixed- und Jungen-Begegnung einfach gefehlt und genau in diesen Begegnungen haben uns die starken Battenberger Teams unsere Schwächen aufgezeigt und diese erfolgreich ausgenutzt“, konstatierte Coach Krämer nach der Niederlage nüchtern. „Das Leistungs- und Konzentrationsgefälle zwischen unseren sehr erfahrenen und souverän agierenden Mädchen und unseren ambitionierten, aber volleyballerisch noch recht unsicheren Jungen ist einfach immer noch zu groß.“
Im zweiten Gruppenspiel gegen Sontra musste also unbedingt gewonnen werden, um ein frühzeitiges Aus zu verhindern. Dies gelang dem Team mit einer konzentrierteren Leistung gegen einen oft überforderten Gegner nun auch recht klar und deutlich mit 3:0. Das Halbfinale war erreicht.
Als Gruppenzweiter musste das Frankenberger Team 1 aber nun bereits im Halbfinale gegen den favorisierten Dauerrivalen aus Vellmar antreten. Das Mädchen-Team der Edertalschule dominierte dabei seine Begegnung nach Belieben und gewann ungefährdet in zwei Sätzen. Ganz knapp musste sich das umstrukturierte Mixed-Team trotz starker Leistung in drei Sätzen geschlagen geben, sodass die Hoffnung der Edertalschule nun auf den Jungs lag. Diese gewannen den ersten Satz mit einer wirklich guten Leistung und sahen im zweiten bei einer Neun-Punkte-Führung bereits wie der sichere Sieger aus. Letztlich konnten sie den Satz in der Verlängerung gerade noch mit zwei Punkten Vorsprung gewinnen und so in der Gesamtrechnung den notwendigen zweiten Sieg für den Finaleinzug sichern.
Im Finale gegen das starke und ausgeglichene Team aus Hilders wiederholte sich das bekannte Muster: Die Frankenberger Mädchen ließen zu keinem Zeitpunkt Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen und gewannen ihre Begegnung mit zweimal 15:5 äußerst souverän. Da sich die Jungen in einem engen Drei-Satz-Spiel knapp geschlagen geben mussten, lag die Last der Verantwortung diesmal auf den Schultern des erneut umstrukturierten Mixed-Teams. Gegen die sehr unorthodox agierenden Gegner aus Hilders behauptete sich das Frankenberger Mixed-Team letztlich zwar in den Sätzen knapp, aber aufgrund der variableren Spielanlage und besseren Abwehrarbeit absolut verdient mit 2:0.
„Im Landesfinale müssen wir uns in punkto Ausgeglichenheit und Konzentrationsvermögen unbedingt steigern, wenn wir mit den Kaderschmieden aus Südhessen und Biedenkopf mithalten wollen. Und das gilt vor allem für unsere Jungs...“, appelliert Krämer abschließend augenzwinkernd an sein Team.

 

Für die Edertalschule spielten: Laura Bradschetl, Annabelle Briel, Alessa Hallmann, Paula Schuchard, Marie Theres Junk, Paula Krupke, Leonie Mandel, Aliya Nova Rutsch, Moritz Graw, Felix Paul, Kubilay Sarac, Julian Skrentny, Finn Heck, Tom Kerstein, Tim Schleiter und Rune Schütze. Coaching: Sebastian Graw und Markus Krämer