Eine Giraffe gab den Takt an (HNA, 26.02.2018)

Mit viel Humor, Charme und Abwechselung unterhielten die Edertalschüler 500 Konzertzuhörer

eine giraffe gab den takt an 260218Musik an der Edertalschule ist ein großes Miteinander – das haben Chöre, Solisten und Instrumentalisten am Freitag beim Schulkonzert mit mehr als 100 Mitwirkenden in der Kulturhalle eindrucksvoll unter Beweis gestellt. „Es war wunderbar“, fasste Schulleiter Claus-Hartwig Otto das zweieinhalbstündige Konzert nach dem großen Finale zusammen. „Singen macht froh und macht glücklich und macht Mut“, unterstrich der Schulleiter dabei die Bedeutung der Musik. Otto dankte am Ende aber nicht nur den Mitwirkenden auf der und hinter der Bühne – Dankesworte richtete er auch an den Schulträger in Richtung Korbach: „Nach 50 Jahren haben wir für die Kulturhalle neue Stühle bekommen.“ Beim Schulkonzert durften die neuen Sitze von den 500 Zuhörern quasi eingeweiht werden. Das  abwechslungsreiche Programm bot Chormusik, Instrumental- Einlagen, Sologesang und auch eine ganze Menge Humor und Spaß: Zeitweise musste Matthias Müller seinen Mittel- und Oberstufenchor in einem Giraffenkostümdirigieren. Mit dem Kostüm und zudem mit einem Präsent, war der Chorleiter von seinen jungen Sängern mitten im laufenden Programm überrascht worden - als Dank für Müllers großes Engagement für die musikalische Arbeit am Frankenberger Gymnasium.

Müller machte den Spaß mit, seine Schüler und das Publikum waren begeistert. Charmant und mit launigen Worten führten Katharina Kessler und Leonie Eisenblätter durch den Abend. Schon bei der Ouvertüre standen mit dem Mittel- und Oberstufenchor mehr als 60 Sänger auf der Bühne. „So soll es sein, so soll es bleiben“, lautete der Songtext. Allerdings machte sich bei dem Lied auch eine Portion Wehmut breit: „Für einige von uns ist es das letzte Chorkonzert, sie machen in den nächsten Wochen ihr Abi“, so die Moderatorinnen: „Wir weinen jetzt schon.“ Mit Titeln wie „Pack die Badehose ein“ und “Heaven is a wonderful place“ unternahm der Unterstufenchor mit Gertrud Will einen spannenden Ausflug zum Edersee, „Wochenend und Sonnenschein“ sang der Kollegiumschor aus vollem Herzen. Mittendrin statt nur dabei: Schulleiter Otto. „Ich singe zuhause auch im Chor und in der Kantorei“, erzählte der Direktor. Die „Keßler-Vocal-AG“ unter Leitung von Katharina Keßler hatte „Radioactive“ der Rockband Imagine Dragons im Repertoire, der Oberstufenchorbesang Robert Schumanns „Zigeunerleben“. Als Solisten begeisterten Tim Depner am Klavier mit „Can‘t help falling in love“ und Annika Heck mit „A Million Dreams“. Nina Engelhard begleitete mehrere Lieder perfekt am Saxophon, Sampo Heyer an den Percussions und Falk Bornmann am Dudelsack. Das Streicherensemble unterstützte den Mittel- und Oberstufenchor bei „Let it go“. Am Ende hatte auch das begeisterte Klatschen und Trampeln des Publikums Erfolg - es gab noch eine Zugabe aller Chöre: „Singen macht Spaß, singen tut gut“.