Urkunden für Jungforscher          

Edertalschüler für ihre Leistungen geehrt

2014 jufo urkunden

Schulleiter Stefan Hermes überreichte den diesjährigen „Jugend forscht“ Teilnehmern ihre verdienten Urkunden. Er sprach ihnen dabei seine Glückwünsche für das Erreichte aus und dankte den Schülern, da sie einen wichtigen Beitrag für den Schwerpunkt MINT an der Edertalschule geleistet hätten.

Julia Balz, Sarah Lipinski und Schirin Schwarz erhielten Urkunden für den 1. Preis im Regionalentscheid „Hessen Mitte“ und zudem Urkunden für die Teilnahme am Landeswettbewerb in Darmstadt. Mit ihrem Projekt zur Fleischanalyse hatten die Schülerinnen für viel Wirbel in der lokalen Presse und den zuständigen Kontrollbehörden gesorgt. Zudem haben die drei molekularbiologische Methoden an der Edertalschule etabliert, die nun schon von anderen Jugend forscht Gruppen genutzt werden können.

Lukas Ochse und Luca Pawlik bekamen Urkunden für den 2. Platz im Regionalentscheid. Die beiden haben sich die Frage gestellt, ob es sinnvoll bzw. rentabel ist, ein Photovoltaikmodul der Sonne nachzuführen. Um diese Frage zu beantworten, hat Lukas die Hardware entwickelt und gebaut. Ein um zwei Achsen drehbares PV-Modul, das über Mikrocontroller (Arduino-Technik) gesteuert wird ist entstanden. Das Modul kann sowohl den hellsten Punkt am Himmel finden und sich danach ausrichten als auch einfach dem astronomischen Sonnenstand hinterherfahren. Luca ist für die Präsentation, die Steuerung und die Datenaufnahme verantwortlich. Dazu hat er eine Webplattform entwickelt, die alle drei Aufgaben bewältigt. Nun muss die Anlage installiert werden. Anschließend kann man mit den Messungen beginnen und hoffentlich pünktlich zum nächsten JuFo-Termin mit interessanten und aussagekräftigen Daten die Ausgangsfrage beantworten.

Eine Anerkennungsurkunde für ihr Projekt beim Regionalentscheid erhielten Malaika Iske und Johanna Krähling, die untersucht hatte, wie man herkömmlichen Dünger (der in der Produktion sehr energieintensiv ist) durch Biochar (Pflanzenkohle) ersetzten kann. Dieses Projekt bietet noch so unglaublich viel Potential, dass auch hier die Arbeit von nachfolgenden Schülern fortgesetzt werden sollte.