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Die Jugend forscht AG bietet die Möglichkeit für interessierte und engagierte Schüler, ein naturwissenschaftliches Projekt zu beginnen, voranzutreiben und erfolgreich abzuschließen. Einen Höhepunkt stellt dabei die Teilnahme an Schülerwettbewerben, wie „Jugend forscht“, dem „B. Braun Schülerwettbewerb“ oder dem „Bundesumweltwettbewerb“ dar. Neben der Anerkennung und den (Geld)Preisen bei den Wettbewerben, steht aber die persönliche Entwicklung im Vordergrund (Teamfähigkeit, Zielstrebigkeit, Eigenverantwortung). Schüler erhalten dabei Unterstützung vom Betreuungslehrer. Anstehende Aufgaben oder Probleme werden „auf Augenhöhe“ diskutiert. Diese Form des Arbeitens hat mit „normalem“ Unterricht nicht mehr viel zu tun. Vielmehr werden unbekannte Themen in projektorientierter Arbeit gemeinsam vorangetrieben. Von der ersten groben Idee bis zum fertig ausgearbeiteten Projekt, das ist „Forschung an der Schule“ – der Weg ist das Ziel. Wer Interesse an einem solchen Projekt hat, trifft sich einfach mit Herrn Croll zu einem Vorgespräch.

Forschertage 2017 an der Edertalschule (22.08.2017)

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Es hat schon Tradition: Kurz vor den Ferien finden die Forschertage der Jugend forscht-AG statt. Dort können die Schüler für drei ganze Tage von früh bis spät an ihren Projekten arbeiten und damit die Grundlagen für die möglichen späteren Erfolge im Rahmen des Jugend forscht-Wettbewerbs legen.
Im aktuellen Projekt von Charlotte Cronau, Carolin Kaufmann und Marie Krähling (alle Q3; betreut von Björn Croll) geht es um die Frage, wie sich unterschiedlich intensives blaues und rotes Licht auf das Wachstum, das Aussehen und den Geschmack von Kresse auswirkt. Hierfür musste zunächst ein lichtdichtes Gewächshaus mit steuerbarer LED-Beleuchtung und Wasserversorgung gebaut werden. Nach monatelanger Informationsbeschaffung und Detailplanung und unterstützt von weiteren „MINT-Streitern“ unserer Schule konnten die drei Jungforscherinnen mit Akkuschrauber und Stichsäge bewaffnet ihr Gewächshaus bauen. Eine gute Vorarbeit hatten dabei die Schüler der Holzwerkstatt Mathematik unter der Leitung von Herrn Blinn geleistet, die die Grundkonstruktion des Gewächshauses bauten.

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Tolle Ergebnisse beim Jugend forscht Landesentscheid

Hessischer Schulpreis geht an die die Edertalschule

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Nach ihren ersten Plätzen beim Regionalentscheid Mitte Februar und den daraus resultierenden Qualifikationen zum Landesentscheid am 14. + 15. März in Darmstadt, haben die drei Teams der Edertalschule voll überzeugt und tolle Platzierungen erreicht. Auf Landesebene treten die Gewinnerteams der sieben hessischen Regionen gegeneinander an, dort gibt es nur qualitativ hochwertige Projekte - die Konkurrenz war also gewaltig.

Umso beeindruckender die Leistung von Annalena Kleck, Max Heide und Jan-Luca Neumark, die, betreut von Oliver Blinn, eine Verbesserung und Optimierung der Verkehrssituation rund um die Edertalschule zum Thema hatten. Die drei Edertalschüler holten im Bereich „Geo- und Raumwissenschaften“ den mit 200 Euro dotierten 2. Platz und egalisierten damit die beste Platzierung, die ein Team unserer Schule beim Landesentscheid in den letzten Jahren erreichte.

Johanna Wolf, Elias Mahn und Jan-Luca Müller wurden von Björn Croll betreut und schrappten mit ihrem Projekt „Alufolie – Fluch oder Segen“ knapp an einem dritten Platz vorbei, konnten sich aber in der teilnehmerstarken Kategorie „Chemie“ über den Sonderpreis „Kompaktlabor Aquamerck für Wasseruntersuchungen“ freuen.
Laura Hallmann und Dina Röhle gelang es mit ihrem Projekt „Neuer Nachweis für Glyphosat“ die Jury davon zu überzeugen, den 3. Platz (Preisgeld 150 Euro) im Bereich „Biologie“ an die beiden Edertalschülerinnen zu verleihen. Dies ist vor allem im Hinblick auf die dort angetretenen 10 (!) Projekte eine phantastische Leistung. Zusätzlich erhielten die beiden den Sonderpreis „Kompaktlabor Agroquant für Bodenuntersuchungen“. Betreut wurden sie von Björn Croll.

Als Krönung des hervorragenden Abschneidens der Schülerteams erhielt die Edertalschule den „Hessischen Schulpreis für besonderes Engagement“ des Hessischen Kultusministeriums, der mit 1000 Euro Preisgeld verbunden ist. In der Laudatio der Jury wurde die kontinuierliche Arbeit der Edertalschule hervorgehoben und insbesondere die Tatsache gewürdigt, dass die Edertalschule mit vier Teams beim Regionalentscheid gestartet war und es davon drei Teams zum Landesentscheid schafften, die dort durch ihre qualitative Arbeit überzeugten. Dass die Edertalschule in diesem Zusammenhang als „Wiederholungstäter“ auffiel, damit können wir gut leben.
 
16.03.17 Blinn und Croll

Jugend forscht – Edertalschule räumt ab

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Am Samstag den 11.02. fand der Regionalentscheid Hessen Nord von Jugend forscht in Kassel statt. Die Edertalschule trat mit 4 Teams an – so viele wie noch nie! Noch sensationeller waren die Ergebnisse: 2x Regionalsieger, 1x beste interdisziplinäre Arbeit und ein 2. Platz. Das bedeutet, dass 3 Gruppen die Edertalschule beim Landeswettbewerb Mitte März in Darmstadt vertreten werden – auch das natürlich ein neuer Rekord.
Dass diese Erfolge nicht vom Himmel fallen, sondern hart erarbeitet wurden, versteht sich von selbst. Die Schüler begannen Ihre Forschungen bereits 2015 und arbeiteten seitdem wöchentlich mehrere Stunden und z.T. auch ganze Tage an ihren Experimenten und Theorien. Da die Ergebnisse unvorhersehbar sind, ist der Weg dabei häufig verschlungen und sehr steinig, man muss Rückschläge wegstecken und Ansätze immer wieder neu denken, um schließlich zum Ziel zu kommen.
Stehen die Ergebnisse fest, müssen diese in einer fachwissenschaftlichen Arbeit verschriftlicht werden. Für den Regionalentscheid werden wissenschaftliche Poster gestaltet und gedruckt, der Wettbewerbsstand ist vorzubereiten und das Jurygespräch muss geprobt werden – alles, damit es am finalen Tag gut klappt.

Elias Mahn, Jan-Luca Müller und Johanna Wolf wurden mit ihren Untersuchungen „Alufolie -Segen oder Fluch“ Regionalsieger in der Kategorie „Chemie“. Die drei Jungforscher untersuchten dabei, wie viele Aluminium-Ionen sich durch Kontakt mit Essigsäure aus Alufolie herauslösen, z.B. wenn ein Salat für eine Party mit Alufolie abgedeckt wird. Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt von der Tiefe der Arbeit, dem konsequenten wissenschaftlichen Vorgehen und der Vielzahl der untersuchten Einflussfaktoren. Betreut wurden die drei Edertalschüler von Björn Croll.

Laura Hallmann und Dina Röhle haben einen völlig neuen „Nachweis von Glyphosat“ entwickelt und wurden damit Regionalsieger in der Kategorie „Biologie“. In ihrem Projekt, betreut von Björn Croll, nutzten sie dabei die Eigenschaft des Herbizids Eisen(II)-Ionen zu binden. Diese stehen dann nicht mehr für eine Oxidation zu Eisen(III)-Ionen zur Verfügung. Eisen(III)-Ionen können von einem Farbstoff gebunden werden, der daraufhin seine Farbe ändert. Diese Farbänderung kann fotometrisch verfolgt werden. Mit dieser Methode sind die zwei Schülerinnen in der Lage Glyphosat Konzentrationen sicher nachzuweisen, die im Bereich von realen Gewässerproben liegen.
Die Jury lobte hier den neuen Ansatz, der schneller, einfacher und kostengünstiger als der aktuell verwendete Nachweis ist. Zudem wurde die wissenschaftlich Herangehensweise, die zur konsequenten Entwicklung des Nachweises führte sehr hervorgehoben.

Dass die Verkehrssituation rund um die Edertalschule einer Verbesserung und Optimierung bedarf steht zweifelsfrei fest. Annalena Kleck, Max Heide und Jan-Luca Neumark haben mit ihrer Ausarbeitung zur Analyse der existierenden Situation und der anschließenden Entwicklung von neuen Konzepten, die zum Teil schon dauerhaft umgesetzt wurden, den ersten Preis im Bereich interdisziplinäre Arbeit erhalten. Eine Anerkennung für die vielen Stunden Arbeit, die in den letzten Monaten geleistet wurden. Dabei hob die Jury in der Laudatio besonders hervor, dass die Vielschichtigkeit in Form von Umfragen, Messungen und Kooperationen mit Verantwortungsträgern eine hohe gesellschaftliche Relevanz zeige. Betreut wurde die Arbeit von Oliver Blinn.

Das zweite von Herrn Blinn betreute Team, das sich ebenfalls im Rahmen der Optimierung der Verkehrssituation mit dem Teilaspekt zur Verbesserung des CO2-Ausstosses auseinander gesetzt hat, konnte einen überzeugenden zweiten Platz erzielen. Insbesondere die kreative Präsentation und das geduldige Engagement bei den Messungen und Auswertungen wurden dem Team bestehend aus Janet Cvetko, Adrian Adomeit und Nicolas Hebeler hoch angerechnet.
Begleitet wurden die Jungforscher von Eltern, Freunden und interessierten Schülern der Edertalschule. Ein Dank gilt an dieser Stelle Dario Adomeit, der als persönlicher Fotograf der ETS-Teams für eine gelungene Dokumentation sorgte.

12.02.17 Blinn und Croll