Die Tüftler der Zukunft (HNA, 27.06.2018)

Teilnehmer der Young Engineer Academy bei Viessmann präsentierten Projekte

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Programmieren, löten und technisches Englisch sind nur einige Bestandteile dessen, was die Schüler der Young Engineer Academy (YEA) gelernt haben. Das Projekt wird von der  Edertalschule Frankenberg, der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und der Firma Viessmann jedes Jahr für die Schüler der Klassen 11 und 12 der Edertalschule angeboten, mit dem Ziel, junge Menschen für Ingenieursberufe zu begeistern. Bei der Abschlusspräsentation im Infocenter bei Viessmann in Allendorf zeigten die Schüler, was sie gelernt haben. Dass das eine ganze Menge war, machte Prof. Diethelm Bienhaus von der THM deutlich, der die Schüler in Programmiersprache begrüßte. Er zeigte ihnen im Bereich Elektrotechnik zum Beispiel, dass „ein Widerstandsnetzwerk ganz schön widerspenstig sein kann“. 16 Schüler des Einsteigerkurses (E-Phase) planten und bauten als Abschlussprojekt eine Murmelbahn, mit integrierten Aufzug und Farbsensor. Die Fähigkeiten dafür erlernten die Jugendlichen der 11. Klasse in einem Jahr an der YEA, was 120 bis 140 Stunden Arbeit entspricht.

„Die Schüler zeigten eine sehr hohe Motivation“, sagte Georg Glade, der die Jugendlichen bei Viessmann betreut. Viessmann will mit dem Projekt dem drohenden Fachkräftemangel im Bereich Ingenieurswesen entgegen wirken. Im zweiten Jahr an der Academy, der Q-Phase, vertieften die Teilnehmer ihr Wissen. „Ich habe nach der zehnten Klasse Physik abgewählt. Durch die YEA habe ich dann doch Erkenntnisse aus der dritten Naturwissenschaft mitnehmen können“, sagte Maximillian Huft, einer der elf Teilnehmer der Q-Phase. Sie besuchten Vorlesungen der Elektrotechnik an der THM und absolvierten wieder eine Woche Praktikum bei Viessmann, wo sie unter anderem mit Hilfe von 3D-Brillen Bauzeichnungen betrachteten oder überlegten, wie Roboter in die Produktion eingebunden werden können. „Wir haben sehr gute Einblicke in die Ingenieursberufe erhalten“, sagte Lennart Battenfeld, der für die Q-Gruppe durch das Programm der Abschlusspräsentation führte. Deswegen bedankte er sich speziell auch bei den Fachkräften, die für jeden Themenbereich zur Verfügung gestanden hätten. Als Abschlussprojekt entwickelten die Schüler der 12. Klasse den Gießomat, der Topfpflanzen automatisch bewässert. Mit einem Sensor misst der Gießomat die Feuchtigkeit im Topf. Benötigt die Pflanze Wasser, wird ein Schrittmotor aktiviert, der ein Seil spannt und damit die Holzplatte neigt, auf der die Gießkanne befestigt ist. Am Ende der Veranstaltung wurden die Schüler mit einem Zertifikat ausgezeichnet, das ihre Teilnahme an der YEA bestätigt. Im Herbst werden voraussichtlich 20 neue Schüler mit der E-Phase starten.