Die Tüftler der Zukunft (HNA, 27.06.2018)

Teilnehmer der Young Engineer Academy bei Viessmann präsentierten Projekte

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Programmieren, löten und technisches Englisch sind nur einige Bestandteile dessen, was die Schüler der Young Engineer Academy (YEA) gelernt haben. Das Projekt wird von der  Edertalschule Frankenberg, der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) und der Firma Viessmann jedes Jahr für die Schüler der Klassen 11 und 12 der Edertalschule angeboten, mit dem Ziel, junge Menschen für Ingenieursberufe zu begeistern. Bei der Abschlusspräsentation im Infocenter bei Viessmann in Allendorf zeigten die Schüler, was sie gelernt haben. Dass das eine ganze Menge war, machte Prof. Diethelm Bienhaus von der THM deutlich, der die Schüler in Programmiersprache begrüßte. Er zeigte ihnen im Bereich Elektrotechnik zum Beispiel, dass „ein Widerstandsnetzwerk ganz schön widerspenstig sein kann“. 16 Schüler des Einsteigerkurses (E-Phase) planten und bauten als Abschlussprojekt eine Murmelbahn, mit integrierten Aufzug und Farbsensor. Die Fähigkeiten dafür erlernten die Jugendlichen der 11. Klasse in einem Jahr an der YEA, was 120 bis 140 Stunden Arbeit entspricht.

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„Es hat sich gelohnt“ (HNA, 24.07.2014)

Young Engineer Academy: Schüler erhielten Zertifikate – Feier in Viessmann-Akademie

 

auszeichnung yea hna wlz fz 24 07 2014„Ein ganz großer Tag für Euch“ – mit diesen Worten hat Professor Dr. Martin Viessmann, der Chef des Allendorfer Heiztechnikunternehmens Viessmann, am Dienstag 29 Schülern des Frankenberger Gymnasiums Edertalschule zu ihren YEA-Abschlusszeugnissen oder Zwischenzeugnissen gratuliert. Das Kürzel YEA steht für Young Engineer Academy – dabei handelt es sich um eine beispielgebende Nachwuchsförderung im Bereich des Ingenieurwesens. Aus der Hand von Martin Viessmann sowie von Professor Dr. Anita Röhm von der Technischen Hochschule Mittelhessen erhielten 15 Schüler ihre Abschlusszeugnisse für die erfolgreiche Teilnahme an den YEA-Kursen, weitere 14 bekamen ihre Zwischenzertifikate. Das YEA-Projekt habe seine Erwartungen seit dem Auftakt im Jahr 2011 bisher erfüllt, sagte Viessmann: „Gemeinsam können wir auf drei erfolgreiche Jahre zurückblicken.“ Dabei erinnerte er daran, dass gerade Nordhessen von der demografischen Entwicklung betroffen sei. Das große Problem sei die Sicherung von Nachwuchskräften: „Das bekommen die Unternehmen schon jetzt zu spüren.“ Der Wettkampf um die jungen Talente infolge des demografischen Wandels habe bereits eingesetzt: „Es gibt einen Wettbewerb zwischen den Regionen und auch zwischen den Unternehmen.“Und dieser Wettbewerb werde weiter zunehmen. Dabei machte Viessmann darauf aufmerksam, dass noch mehr junge Menschen für ingenieurwissenschaftliche Studiengänge gewonnen werden müssten, um den Bedarf an Absolventen auch in Zukunft abdecken zu können. Die Young Engineer Academy sei dabei ein „wesentliches Instrument“. In Allendorf investiere das Unternehmen gegenwärtig 50 Millionen Euro für den Bau eines neuen Forschungszentrums: „Wir brauchen dafür auch Mitarbeiter, die dieses Forschungszentrum mit Leben ausfüllen. Und wir wollen den jungen Leuten die Zugangsmöglichkeiten dazu geben.“

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Der erste YEA-Jahrgang verabschiedet sich vom regulären Schulalltag

In den vergangenen Wochen haben sich die Schüler des Physik-Lk-Kurses P1(Sk) wieder mit verschiedenen Projekten beschäftigt. Da alle Schülerinnen und zahlreiche Schüler des Kurses Mitglieder des ersten YEA-Jahrgangs waren, widmete man sich teilweise den Projekten aus der YEA-Zeit oder man stellte sich neuen Herausforderungen. Die folgenden Zeilen und Bilder geben einen kleinen Überblick.

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Andrea Baumann, Anna-Carina Bedenk (Tutorium Merle) und Anna Engel hatten während
ihrer YEA-Zeit das einzige wirklich gut funktionierende Schrittmotormodell entwickelt. Nach zahlreichen Verbesserungen und Reparaturen wurde in den letzten Tagen noch ein neuer stärkerer Motor eingebaut, der für mehr Zuverlässigkeit beim Betrieb des YEA-Wetterhauses sorgen wird.Das Modell kann von der Schulgemeinde auf dem Regalbrett über der Tür zum Physikraum P2 begutachtet werden.

Max Finger, Akim Fuhrmann, Jann Hamatschek und Fabian Schmidt hatte es die 110 Jahre alte Turmuhr im Dachgeschoss des Altbaus über der Aula angetan. Nachdem man im Verlauf der Qualifikationsphase einen Rundgang mit dem Tutor durch diese, den meisten Mitgliedern der Schulgemeinde unbekannten Räumlichkeiten unternommen hatte, musste ein Versuch unternommen werden, die alte Turmuhr wieder zum Laufen zu bringen. Nach einer intensiven Reinigung und dem Studium zahlreicher Videos über die Funktionsweise der Uhr konnte man einige schwerwiegende Fehler beheben, so dass die Uhr momentan bereits wieder eine Viertelstunde läuft. Bestärkt durch diesen Erfolg möchten die Vier auch noch in den kommenden Wochen die Lernpausen für die mündlichen Prüfungen zur Instandsetzung der Uhr nutzen. Drücken wir die Daumen, dass es gelingt. Das wäre eine wirkliche Bereicherung des Altbaugebäudes, ganz zu schweigen vom symbolischen Wert, den eine funktionstüchtige Uhr über dem Haupteingang des Altbaus darstellen würde.

Lukas Ochse und Luca Pawlik bastelten weiter an ihrer „Besonderen Lernleistung“. Die beiden haben sich die Frage gestellt, ob es sinnvoll bzw. rentabel ist, ein Photovoltaikmodul der Sonne nachzuführen. Um diese Frage zu beantworten, hat Lukas die Hardware entwickelt und gebaut. Ein um zwei Achsen drehbares PV-Modul, das über Mikrocontroller (Arduino-Technik) gesteuert wird ist entstanden. Das Modul kann sowohl den hellsten Punkt am Himmel finden und sich danach ausrichten als auch einfach dem astronomischen Sonnenstand hinterherfahren. Luca ist für die Präsentation des Projekts, die Steuerung der Anlage und die Datenaufnahme verantwortlich. Dazu hat er eine Webplattform entwickelt, die alle drei Aufgaben bewältigt. Nun muss die Anlage installiert werden. Anschließend kann man mit den Messungen beginnen und hoffentlich pünktlich zum nächsten JuFo-Termin mit interessanten und aussagekräftigen Daten die Ausgangsfrage beantworten.Im Februar belegte man beim diesjährigen Regionalentscheid Jugend-Forscht in Lollar einen 2.Platz.

Julian Graß, Nils Heiner, Fabian Sauer und Sebastian Scholl haben versucht, eine weitere mobile Ladestation für die verschiedenen Akkutypen der Geräte in der Physik zu bauen. Diese Station wird mit der 12-V-Gleichstrom-Solaranlage betrieben, die ebenfalls federführend von diesem ersten YEA-Jahrgang auf Anregung einer Jugend-Forscht-Projektgruppe aus der Fachschaft Biologie 2012 konzipiert und in den Räumen der Physik installiert wurde.


Maximilian Binzer, Sandra Lieder und Brian Trögel widmeten sich in den letzten Physikstunden ihres Schullebens der Kernphysik. Mit dem Vielkanalanalysator des Cassy-Computermesssystems in Verbindung mit unseren Silizium-Halbleiter-Detektoren in der Rutherford-Streukammer und dem Röntgenenergiedetektor untersuchten sie verschiedene Präparate auf alpha-, beta- und gamma-Strahlung. Zuletzt wurde eine Apparatur zur Bestimmung der Ladungsart von alpha-Teilchen durch Ablenkung derselben im Magnetfeld aufgebaut und getestet.

Florian Wildemann und Alexander Wind führten ein noch aus der YEA-Zeit ungelöstes Problem zum Abschluss. Man hatte versucht ein Gleichspannungsnetzgerät nach einer Anleitung aus dem Internet nachzubauen. Diese Aufgabe stellte sich schon damals als viel schwieriger heraus als man zunächst gedacht hat. In zahllosen Stunden suchten die beiden nach Fehlern im eigenen Aufbau und in der Anleitung und kamen dem Ziel Stück für Stück ein bisschen näher. In den letzten Tagen wurde das Netzgerät noch in ein kleines Metall-Gehäuse mit einem Lüfter zur Kühlung der Transistoren eingebaut. Nach einem abschließenden Check sollte die Physiksammlung dann um ein funktionstüchtiges Netzgerät reicher sein.