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MINT bezeichnet als Abkürzung die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und stellt neben dem musikalischen Schwerpunkt ein weiteres Aufgabenfeld dar, auf dem sich unsere Schule besonders engagiert.

Unser MINT-Konzept, das in den verschiedenen Jahrgangsstufen ansetzt, um Interesse zu wecken und eine breite Förderung zu ermöglichen, stellt sich wie folgt dar:

uebersicht mint 2015

Deutschland befindet sich als Exportnation im ständigen Wettbewerb, konkurrenzfähige Produkte herzustellen. Diese müssen durch Qualität und Innovationen überzeugen. Es sind die Mathematiker, Ingenieure, Informatiker, Physiker, Biologen und Chemiker, die diese Weiterentwicklung vorantreiben und somit letztendlich den Wohlstand in unserer Gesellschaft sichern. Sie sind es auch, die die technischen Lösungen anbieten werden, um die großen Herausforderungen der Zukunft (z. B. Klimawandel, Mobilität, Energiesicherheit, Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung) erfolgreich zu bewältigen.

Die Edertalschule ist bestrebt, im MINT-Bereich die individuellen Fähigkeiten und Neigungen unserer Schülerinnen und Schüler besonders zu fördern, um auf diese Weise das Interesse für naturwissenschaftliche Studiengänge und Ingenieurberufe zu wecken bzw. zu verstärken. Die besondere Bedeutung dieser Bestrebungen wird durch unsere Mitgliedschaft im Verein MINT-EC http://www.mint-ec.de/ unterstrichen, die es uns ermöglicht, den mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt angemessen zu vertiefen.

Experimentelles Arbeiten ist dabei ein wesentlicher Baustein in unserem MINT-Konzept, welches sowohl in der Physik (Alltagsphysik: Reihen-, Parallelschaltungen,...) als auch in der Chemie (Alltagschemie: Herstellung von Seife, Fettcremes, ...) einerseits einen Motivationsfaktor, andererseits aber auch die Grundlage für vertieftes naturwissenschaftliches Arbeiten darstellt.

 

 

Nano-Experiment – große Wirkung

BioChemie-Kombikurs erreicht 3. Platz beim bundesweiten Wettbewerb

Der BioChemie-Kombikurs der E-Phase von Herrn Croll hat einen hervorragenden 3. Platz beim bundesweiten Schulwettbewerb Nanotechnologie erreicht und damit ein Preisgeld von 300 Euro gewonnen. Der Wettbewerb wurde vom Verein cc-NanoBioNet ausgetragen, um diese Schlüsseltechnologie auch in den Schulunterricht zu bringen.

Für den Wettbewerb sollte ein Experiment zur Nanotechnologie entwickelt und per Poster oder Video dokumentiert werden. Der BioChemie-Kombikurs entschied sich nach einem „Rundumschlag“ verschiedener Experimente schließlich für ein Modellexperiment zum bekannten Lotos-Effekte und produzierte dazu ein kurzweiliges Video. Mit diesem „spannenden und kreativen“ Ansatz konnte „die Jury begeistert“ werden.

Der BioChemie-Kombikurs setzt sich aus einem Biologie OK und einem Chemie gk zusammen, d.h. die gleichen Schüler haben in beiden Fächern den gleichen Lehrer. In einem speziellen schulinternen Curriculum können die ähnlichen Unterrichtsinhalte in den zur Verfügung stehenden 7 Stunden pro Woche optimal aufeinander abgestimmt und zum besseren Verständnis vertieft betrachtet werden. Durch diese Synergieeffekte werden Inhalte auch deutlich schneller erarbeitet, sodass sich die freiwerdende Zeit für extra Projekte einsetzen lässt: So nahm der BioChemie-Kombikurs vor zwei Jahren an einer Untersuchung der Universität Göttingen zum Effekt von Mindmaps im naturwissenschaftlichen Unterricht teil. Der BioChemie-Kombikurs vor drei Jahren erreichte einen zweiten Platz bei einem bundesweiten Wettbewerb zu Untersuchungen der Bodenrespirationsfähigkeit, diese Daten fließen z.T. in Berechnungen der Auswirkungen des Klimawandels ein.

Im nächsten Schuljahr kann leider aufgrund der geringen Jahrgangsbreite kein BioChemie-Kombikurs angeboten werden. Der nächste Kurs ist wieder ab dem Schuljahr 2017/2018 für die Einführungsphase der Oberstufe geplant.

MINT-EC Camp Energie - Luisa Hoffmann war da

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Beim MINT-Projekt in Wiesbaden drehte sich alles um das Thema Energie. Wir bestimmten experimentell die Energie, die in Nudeln steckt mit einem selbst gebauten Kalorimeter und wiesen anschließend nach, dass Mehlwürmer und auch Erbsenkeimlinge Zellatmung betreiben und dabei CO2 ausstoßen. Am Abend hörten wir einen Vortrag einer Soziologin zum Thema „Substanzkonsum zur Leistungssteigerung – Ursachen und Folgen eines sozialen Phänomens“.
Der zweite Teil des Camps bestand aus verschiedenen Versuchen rund um nachwachsende Rohstoffe. Dazu besuchten wir die Uni Mainz und pressten zum Beispiel selbst Rapsöl, untersuchten den Zuckergehalt von Mais und Getreide und sahen uns „live“ nachwachsende Rohstoffe im Tropenhaus der Uni an.
Am Ende des Camps stand der Besuch des Biomasse-Heizkraftwerks Wiesbaden.

Luisa Hoffmann

Nawi Infoveranstaltung 2015

Nachdem der Wunsch der aktiven Schülerinnen und Schüler sich direkt nach dem Ende des Unterrichts vor den Weihnachtsferien über mögliche Berufsausbildungen und Studiengänge bei ehemaligen Edertalschülern zu informieren in den letzten Jahren  immer mehr nachgelassen hat, hat man sich entschieden in diesem Jahr die Veranstaltung bereits am Freitag Nachmittag anzusetzen. Wie man den Bildern entnehmen kann, war dies eine gute Entscheidung. Über 60 Schülerinnen und Schüler haben das Angebot wahrgenommen und wurden von Florian Schindhelm, Stefan Sommer, Christoph Hartel, David Reese, Sandra Eisfeld, Jana Walter, Sarah Schaub, Andrea Baumann, Jann Hamatschek, Florian Wildemann, Alex Wind, Julian Grass, Lukas Cronester, Lukas Ochse und Johannes Hirt zu Studiengängen in den Bereichen der Ingenieurswissenschaften, des Lehramts an Gymnasien, der Wirtschaftswissenschaften und des Finanzwesens, der Medizin, der Physik und der Informatik informiert und beraten.