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MINT bezeichnet als Abkürzung die Fachgebiete Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und stellt neben dem musikalischen Schwerpunkt ein weiteres Aufgabenfeld dar, auf dem sich unsere Schule besonders engagiert.
Unser MINT-Konzept, das in den verschiedenen Jahrgangsstufen ansetzt, um Interesse zu wecken und eine breite Förderung zu ermöglichen, stellt sich wie folgt dar:

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Deutschland befindet sich als Exportnation im ständigen Wettbewerb, konkurrenzfähige Produkte herzustellen. Diese müssen durch Qualität und Innovationen überzeugen. Es sind die Mathematiker, Ingenieure, Informatiker, Physiker, Biologen und Chemiker, die diese Weiterentwicklung vorantreiben und somit letztendlich den Wohlstand in unserer Gesellschaft sichern. Sie sind es auch, die die technischen Lösungen anbieten werden, um die großen Herausforderungen der Zukunft (z. B. Klimawandel, Mobilität, Energiesicherheit, Versorgung einer wachsenden Welt-bevölkerung) erfolgreich zu bewältigen.

Die Edertalschule ist bestrebt, im MINT-Bereich die individuellen Fähigkeiten und Neigungen unserer Schülerinnen und Schüler besonders zu fördern, um auf diese Weise das Interesse für naturwissenschaftliche Studiengänge und Ingenieurberufe zu wecken bzw. zu verstärken. Die besondere Bedeutung dieser Bestrebungen wird durch unsere Mitgliedschaft im Verein MINT-EC http://www.mint-ec.de/ unterstrichen, die es uns ermöglicht, den mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt angemessen zu vertiefen.

Experimentelles Arbeiten ist dabei ein wesentlicher Baustein in unserem MINT-Konzept, welches sowohl in der Physik (Alltagsphysik: Reihen-, Parallelschaltungen,...) als auch in der Chemie (Alltagschemie: Herstellung von Seife, Fettcremes, ...) einerseits einen Motivationsfaktor, andererseits aber auch die Grundlage für vertieftes naturwissenschaftliches Arbeiten darstellt.

 

 

MINT-EC-Camp Molekularbiologie Dortmund

von Leon Bardhi

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Zum MINT-EC-Camp mit dem Thema Molekularbiologie hat das Heisenberg-Gymnasium in Dortmund vom 06.05. bis zum 09.05 in Kooperation mit den Bayerwerken in Bergkamen 16 Schüler eingeladen.
Es nahmen neben mir 15 weitere Schüler aus Hessen, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen sowie aus Washington D. C. und Istanbul teil.
Nach der Begrüßung durch die Schule haben wir am ersten Tag zusammen das schuleigene Schülerlabor der Schule besucht und dort erste praktische Erfahrungen mit verschiedenen Methoden der Genetik gemacht. Mit den vorhandenen Geräten konnten wir ähnlich wie in einem richtigen Labor arbeiten. Im ersten Schritt haben wir von uns unbekannten Organismusproben eine DNA-Isolierung durchgeführt. Später haben wir gemeinsam eine PCR (polymerase chain reaction) durchgeführt und darüber hinaus haben wir in verschiedenen Gruppen weitere Versuche zur Sequenzierung mit einem Kapillarsequenzierer oder der Realtime-PCR bewältigt.

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MINT Summer School 2018 in Marburg

von Jennifer Dönges, Carla Paulus

Die „MINT Summer School 2018“ gab uns die Möglichkeit, den Alltag an der Uni Marburg kennen zu lernen; wir besuchten nicht nur Vorlesungen, sondern hatten jeden Tag Zeit, mit Studenten z.B. während der Mittagspause ins Gespräch zu kommen. Auch zeigte man uns bereitwillig Projekte, an denen die Studenten arbeiteten. Im Laufe der Woche wurden wir in den Fachbereichen herumgeführt, hörten Professoren und Studenten in Theoriestunden zu und führten Experimente in den verschiedenen MINT-Bereichen durch, unter anderem mit Farben in Chemie oder über unsere Erde im Mathematikunterricht. Es wurden aber auch freiwillige Projekte angeboten, zum Beispiel lernten einige von uns am Dienstag Lacross spielen und am Donnerstag gingen wir zusammen im „Rotkehlchen“, einem beliebten Studentenrestaurant, essen. Am letzten Tag, dem Freitag, wurde uns eine Berufsberatung angeboten. Am Nachmittag luden wir unsere Freunde und Familie ein und ließen in Präsentationen und einer Diashow die Woche noch einmal Revue passieren. Während dieser fünf Tage bot sich die Gelegenheit, Unbekanntes in Erfahrung zu bringen und neue Menschen zu treffen.

Bildbericht MINT-Camp Frankenberg

von Philipp Lehmann, Mathis Schnellbächer, Christoph Maier

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3 Tage experimentieren

Natürlich konnten wir uns diesen Spaß nicht entgehen lassen und stimmten zu, in der letzten Woche der Q3 die Edertalschule in Frankenberg zu besuchen, um dort Experimente auszuprobieren, deren Funktionsweise wir im LK bereits theoretisch durchgenommen, allerdings noch nie selbst durchgeführt hatten. Dass wir diese Projekte in der Schule nie durchführen können, liegt vor Allem daran, dass der Lehrplan sehr eng getaktet ist. Das ist unserer Meinung nach allerdings ein Problem, weil man viel mehr Verständnis für die wissenschaftliche Arbeit hat, wenn man selbst schon einmal an solchen Apparaturen gearbeitet hat. Wir hatten das Glück diese Erfahrungen sammeln zu können.
Uns erwarteten also 10 interessante Versuche, die teilweise Meilensteine auf dem Weg zum Verstehen der Natur waren. Darunter waren Versuche wie Photoeffekt, elektrischer Schwingkreis und Millikan-Versuch. Völlig unbeabsichtigt wurden Philipp und Christoph dem gleichen Experiment, der h-Bestimmung (Plancksches Wirkungsquantum) mithilfe des Photoeffekts, zugelost. Mathis wurde zusammen mit einem Schüler der Edertalschule dem Fadenstrahlröhrenexperiment  zugewiesen. An diesen Experimenten arbeiteten wir dann zwei Tage und entwickelten die Abschlusspräsentation für den letzten Tag des Camps.

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