Kinderakademie vom 07.08.2017 – 10.08.2017

Die Ortenbergschule und die Edertalschule bieten in den kommenden Sommerferien besonders interessierten Kindern, die zur Zeit die Klassen 4 besuchen, spannende Kurse in der Kinderakademie an. Die Teilnahme ist unabhängig von der im neuen Schuljahr besuchten Schule.

Wir werden gemeinsam lernen, viel Spaß haben und praktisch arbeiten. Am Ende präsentieren wir unsere Ergebnisse den Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden.

In jedem Kurs werden maximal 20 Kinder aufgenommen. Sie werden von einem qualifizierten Team aus Lehrern, Künstlern, Studenten und Schülern von 9.00 bis 13.00 Uhr betreut.

Die Kursgebühren betragen pauschal 40 Euro. Davon werden auch Getränke und täglich ein Imbiss finanziert.

Wir freuen uns auf die Kinderakademie 2017.

Dr. Martina Engel-Brandt, Leiterin

Cornelia Schönbrodt, Ortenbergschule 

Uwe Neumann, Edertalschule

 

Experimente, Theater und eine Zeitreise (wlz-fz, 05.09.2015)

Kinderakademie für 95 Schüler aus dem Frankenberger Land

experimente theater und eine zeitreise wlz fz 05 09 2015Während die meisten Schüler noch die letzten Ferientag auskosten, besuchten 95 Kinder bereits die Schule. Bereits zum fünften Mal fand in der letzten Woche fand in der letzten Woche der Schulferien in den Räumen der Edertalschule, der Ortenbergschule und der Viessmann-Werke die „Kinderakademie“ statt.
Es schäumte und blubberte, es piepte und surrte, es duftete, es war laut und auch leise, und mittendrin viele neugierige Augenpaare. 95 Schüler, die in der nächsten Woche in die fünfte Klasse kommen, hatten sich in verschiedene spannende Themengebiete eingewählt, um zu forschen und zu lernen. Die Teilnahme war unabhängig von der im neuen Schuljahr  besuchten Schule. In acht Gruppen beschäftigten sich die Zehn- und Elfjährigen für vier Tage mit Chemie, Informatik, Physik, Technik sowie mit dem Thema „Römer“ und einem Theaterprojekt. Betreut und angeleitet wurden sie von einem Team, bestehend aus 14 Studenten, Lehrern und ehemaligen Schülern der Edertalschule sowie von Mitarbeitern der Viessmann-Werke. In den Pausen wurden die Kinder mit Getränken und Snacks versorgt. Am Donnerstag präsentierten die Teilnehmer ihren Familien die Ergebnisse. Die 13 jungen „Informatiker“ programmierten mit dem Programm „Scratch“ Spiele. Sie bauten dazu viele einzelne Elemente des Programms zu Rennauto-Spielen oder Labyrinthen zusammen und wurden jeden Tag kreativer: Sogar ein Brettspiel wurde nachprogrammiert. Acht Kinder machten eine Zeitreise zurück in die Antike, wo sie in den römischen Alltag eintauchten. Dort bastelten sie unter anderem Wachstafeln  um Beschreiben, sie schnitzten Stifte und buken Brot, welches sie gleich mit Rezept für die Gäste bereithielten. Im Physikraum erforschten elf Kinder physikalische Phänomene und fanden Erklärungen hierfür. Hier wurden zum Beispiel Schaltkreise gebaut und die Leitfähigkeit von Wasser erklärt. In den Chemiesälen und dem Labor ging es heiß her. 39 Kinder in drei Gruppen arbeiteten mit Chemikalien und kombinierten sie mit alltäglichen Dingen. So wurde mit der Farbe eines Rotkohls experimentiert oder Brausepulver selbst hergestellt, die zuvor selbstgemachten Gummibärchen verkostet oder in Brand gesteckt. Viele „Ohs“ und „Ahs“ waren den ‚Chemikern‘ sicher, als sie durch eine exotherme Reaktion verschiedener Flüssigkeiten ein riesiges Schaumgebilde produzierten oder Kupfermünzen erst versilberten und dann vergoldeten. Sieben Kinder erhielten umfassenden Einblick in die Abläufe eines großen Industriebetriebes, indem sie am Stammsitz der Viessmann-Gruppe in Allendorf (Eder) die wichtigsten Unternehmensbereiche kennenlernten und auch selber handwerklich tätig werden konnten. Fragen wie „Wie funktioniert eigentlich die Heizungsanlage in einem Wohnhaus, sodass es überall schön warm ist?“ und „Wie behält das Computersystem im riesigen Warenverteilzentrum den Überblick und findet immer das gerade benötigte Ersatzteil?“ wurden beantwortet und erklärten den neugierigen Kindern die Zusammenhänge in der Firma. Besonders spannend waren die Mitmach-Projekte: Zum „Aufwärmen“ wurde ein selbst entworfener Button gepresst. Deutlich anspruchsvoller waren dann schon das Verlöten von Kupferrohren und das Fertigen eines Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiels aus Metall. Besonderes Highlight: Mit Hilfe eines 3-D-Druckers wurde ein Krokodil erzeugt, das als Souvenir an die Kinderakademie 2015 erinnern wird. Wie in jeden Jahr gab es auch eine Theatergruppe bei der Kinderakademie, die zum Abschluss des Tages ein einstudiertes Stück aufführte. Zwei ehemalige Mitglieder der Theater-AG führten die 17 Teilnehmer ein in den kreativen Prozess der Entwicklung eines Theaterstückes. Dabei orientierten sie sich lediglich an einem Trailer zu einem Kinderfilm, der bald in die Kinos kommt. „Viertklässler sind sehr mitteilsam und voller Energie“, schmunzelten die beiden  Leiter Benedikt Krämer und Angela Kysyma. „Sie haben sich schnell kennengelernt und Vertrauen zueinander und zu uns aufgebaut.“ Das war der erste Schritt. Dann dachten sie sich zunächst in Kleingruppen aus, wie man Emotionen darstellen kann. Sie machten sich Notizen, schrieben alles auf und lernten auch, wie viel Arbeit und Konzentration „Theater“ ausmacht. Ohne Technik und mit minimaler Requisite spielten sie ihr selbst entwickeltes Stück  „Männchen im Kopf “ und begeisterten mit erstaunlichem Selbstbewusstsein und schönen Ideen. Markus Wagener, der stellvertretend für Schulleiter Stefan Hermes (Edertalschule) und Schulleiterin Cornelia Schönbrodt (Ortenbergschule) die Besucher begrüßte, dankte der Leiterin der Kinderakademie, Dr. Martina Engel-Brandt, Jörg Braun (stellvertretend für den Lions Club Frankenberg, der die Kinderakademie als Sponsor unterstützt), Jochen Buck Kooperationspartner Firma Viessmann) sowie den Gruppenleitern. „Hier ist heute viel kreative Energie frei geworden“, sagte Wagener. „Die Erfahrung zeigt, dass die bei der Kinderakademie angebotenen Kurse das Interesse der Kinder wecken und die Ergebnisse den Unterricht befruchten.“

Tricks und Technik (HNA, 06.09.2014)

Kinderakademie für künftige Fünftklässler mit 66 Teilnehmern

kinderakademie hna 06 09 2014

Für 66 Schülerinnen und Schüler sind die Sommerferien schon eine Woche früher zu Ende gegangen: Von Montag bis Donnerstag dieser Woche nahmen die Zehnjährigen an der Kinderakademie der Ortenbergschule und der Edertalschule in Frankenberg teil. Dort lernten die bisherigen Grundschüler beispielsweise verblüffende Zaubertricks aus der Physik, erste Schritte zum Programmieren eines Computers oder Spiele mit Schläger und Ball kennen. Schon ab kommender Woche werden diese Jungen und Mädchen fünfte Klassen weiterführender Schulen besuchen. Am Ende der vier Tage „Kinderakademie“ gab es für die jungen Schüler am Donnerstag gleich zwei spannende Programmpunkte: Sie präsentierten ihre Projekte Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden, zudem führte die Theatergruppe in der Kulturhalle das Stück „Rotkäppchen 2014“ auf. „Die Kinderakademie am Ende der Ferien ist ein sehr sinnvolles Projekt“, sagte Stefan Hermes, der Schulleiter der Edertalschule. Für die Jungen und Mädchen seien die Tage in der Schule zum einen ein sehr sinnvolles Ferienprogramm: „Zum anderen hat das Projekt auch den Charakter, dass wir bei den Kindern Interesse an unserer Schule wecken wollen.“ Die Kinderakademie ist eine Initiative der Edertalschule und der Ortenbergschule, unterstützt wird dieses Projekt vom Frankenberger Lions Club.

Weiterlesen: Tricks und Technik (HNA, 06.09.2014)