XI. Ultimate Frisbee-Turnier der ETS 2018

In 21 Spielen und insgesamt sechseinhalb Stunden Spielzeit wurde am Sonntag das diesjährige Siegerteam des traditionellen Ultimate Frisbee-Turniers der ETS ermittelt. Ehemalige und aktuelle Frisbee-AGler sowie Sympathisanten der Frisbee-AG trafen sich zum mittlerweile elften Turnier auf dem Sportgelände der Edertalschule. Trotz wunderschönen Spätsommerwetters musste allerdings aufgrund der miserablen Bodenverhältnisse der „Frankenberger Sportplatzsteppe“  leider in der Halle gespielt werden, was dem Engagement, dem Spaß und der Spielfreude der sieben angetretenen Teams jedoch nicht zuwiderlief. Im Gegenteil: In vielen hochklassigen, schnellen, spektakulären und dabei stets fairen und respektvollen Begegnungen, die dem „Spirit oft the game“ alle Ehre machten, verausgabten sich alle Teams und boten damit den wenigen Zuschauern eine ausgesprochen gute Unterhaltung.

Auch das reichhaltige Buffet und die Gelegenheit, indoor und outdoor etwas zu klönen und sich auszutauschen, trug zu sehr guten Stimmung bei. „Unser Turnier ist weit mehr als nur sportlicher Wettbewerb. Es ist eine Art Familientreffen aller Frisbee-Begeisterten der letzten 15 Jahre. Da spielen Ehemalige der ersten Stunden aus dem Jahr 2003, auswärtige Sympathisanten und mittlerweile international Agierende mit und gegen aktuelle Frisbeenovizen – und es funktioniert tadellos! Es ist immer wieder beeindruckend und rührend, zu sehen wie eng verbunden wir durch diesen Sport miteinander sind!“, resümiert der Initiator und Frisbee AG-Leiter Markus Krämer zufrieden. Am Ende setzte sich das (dienst-)älteste Team aus ehemaligen Frisbee AG’lern „Die späte Rache der früh Alternden“ ungeschlagen und damit äußerst verdient gegen die insgesamt sehr gute Konkurrenz durch. Die (bisher) ewigen zweitplatzierten „Spartiaten“ müssen nun weiterhin auf ihren Titelgewinn warten und allein schon deswegen nächstes Jahr erneut antreten. Auf Platz 3 positionierte sich das Team mit der größten Altersspanne innerhalb seiner Aktiven – das „Gurkenrudel“. Auch bei den weiteren Platzierungen ging es eng zu, sodass die Rangfolge letztlich gar nichts so entscheidend ist. Die Teams „Masse statt Klasse“, „Frankenberger Luftraumsicherung“, „Meerjungfraumannfrau & Blaubarschbuben“ und „Yahoo.de“ können abschließend genauso zufrieden mit ihrer Leistung sein wie die drei Erstplatzierten.
Den begehrten „Spirit oft the game-Award“ für das fairste, respektvollste und kooperativste Team, der von allen Aktiven vergeben wird, gewann das Team „Meerjungfraumannfrau & Blaubarschbuben“ , wobei hier die Wertungen sehr eng beieinander lagen.
Etwas schade für die Aktiven war sicherlich das recht geringe Zuschauerinteresse der Schulgemeinde an dieser Veranstaltung. „Aber wir spielen ja auch nicht für die Öffentlichkeit, Ruhm und Ehre, sondern wegen Spaß, Spannung, guter Stimmung, tollem Sport und der netten Begegnungen – und das geht natürlich auch ohne Publikum!“, tröstet Krämer und stellt in Aussicht, dass das Turnier im nächsten Jahr wieder am gewohnten und bekannten Termin - dem 3. Oktober - stattfinden wird.