Die Klasse 7e erkundet Frankenberg im Mittelalter

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Unsere Klasse (7e) hat sich in den Wochen vor den Weihnachtsferien im Geschichtsunterricht von Herrn Boßhammer mit dem Thema „Frankenberg im Mittelalter“ beschäftigt. Zu Beginn unseres Projektes haben wir uns mit der Gründung von Frankenberg im Mittelalter und dem Aufbau der Stadt beschäftigt. Dann ging es mit der Projektarbeit los und wir durften in kleinen Gruppen eine von sechs Stationen bearbeiten. Diese Themen waren: Das Kloster St. Georgenberg, der Burgberg, die Liebfrauenkirche, die Marienkappelle, das Rathaus und das Steinhaus. Jede Gruppe bekam einen Informationstext mit verschiedenen Aufgaben. Danach gingen wir in den Computerraum und recherchierten weitere Informationen. Auf der Basis dieser Notizen und unseren Informationstexten erstellten wir dann unsere Vorträge. Am Donnerstag vor den Weihnachtsferien (21.12.2017) hatten wir dann einen ganztägigen Projekttag, wo wir mit Herrn Boßhammer in die Altstadt gingen, um an den passenden Orten unsere Vorträge zu halten.


Unsere erste Station war das Kloster St. Georgenberg. Die Gruppe hat uns über das Leben der Mönche und der Nonnen informiert. Außerdem erzählte sie uns etwas über den Aufbau eines Klosters. Danach gingen wir über die Treppen in der Fußgängerzone hoch zum Burgberg. Diese Gruppe berichtete vom Leben eines Ritters und dem Leben auf einer Burg. Daraufhin liefen wir zur Liebfrauenkirche. Diese Gruppe brachte uns den Bau der Kirche und die Hexenverfolgung im Mittelalter näher. Im Anschluss gingen wir zur Marienkapelle, welche ein Anbau der Liebfrauenkirche ist. Dort erfuhren wir etwas über das Pilgern im Mittelalter und über die Geschichte der Marienkappelle. Daraufhin gingen wir zum Steinhaus, machten aber einen kleinen Abstecher zu einem noch stehenden Teil der alten Stadtmauer. Dort überlegten wir, wofür die Löcher in der Mauer wohl gut waren. Herr Boßhammer erklärte uns, dass diese Löcher früher als Schießscharten dienten und dass man dort Pech auf Angreifer schütten konnte. Hiervon kommt auch die Redensart „Pech gehabt“. Im Anschluss schauten wir uns noch den Hexenturm an und erfuhren, dass dort Frauen eingesperrt wurden, von denen man dachte, dass sie Hexen waren. Als wir dann beim Steinhaus ankamen, erzählte uns die Gruppe dort etwas darüber, wie die Menschen im Mittelalter ihre Häuser bauten und wie sie lebten. Außerdem informierte sie uns über die Pest, welche im Mittelalter und auch in Frankenberg stark verbreitet war. Danach gingen wir zum Rathaus. Dort erfuhren wir von der Gruppe, dass das jetzige Rathaus schon das dritte Rathaus von Frankenberg ist. Die zehn Türme stehen für die zehn Zünfte der Stadt, die es damals in Frankenberg gab.
Im Anschluss gingen wir zurück zur Schule und haben den Ausflug ausgewertet. Uns hat dieser Tag großen Spaß gemacht und es hat uns erstaunt, dass die Gebäude, an denen wir schon oft vorbeigegangen sind, schon im Mittelalter gebaut wurden und bis heute existieren. Wir fanden den Projekttag sehr spannend, da wir so die Möglichkeit hatten, uns die Gebäude und Plätze nicht nur auf Bildern, sondern in Echt anzugucken und mehr über sie zu erfahren. Es war sehr hilfreich, direkt an dem Ort zu sein, worüber gerade geredet wurde, denn so konnte man sich die Dinge besser vorstellen und sich in das Leben der Menschen im Mittelalter hineinversetzen.

 

Von Emily Nusshardt und Lisa Gutknecht